20, 22 und 23. Sept. 2022

MAXIM Theater

Ernastrasse 20, 8004 Zürich


In Zeiten in welchen bei Kunst- und Kulturinstitutionen viel von Diversität, Inklusivität, Awareness und Zugänglichkeit gesprochen wird, spiegelt und kritisiert das MAXIM Theater mit der TRILOGIE DER DEKONSTRUKTION VON RASSISMUS & DISKRIMINIERUNG die tatsächlich herrschende Praxis. Fokus ist auch die Institution MAXIM Theater selbst - Institutional critique wird damit zur künstlerischen Praxis erklärt. Es entstanden drei Kurzstücke in unterschiedlichen künstlerischen, performativen und diskursiven Formaten, inszeniert von drei Regieteams – eine TRILOGIE. Ein Theaterabend, der in drei mal 30 Minuten unter der Leitung von Deborah Macauley/Kapi Kapinga, Mbene Mwambene und Monika Truong zusammen mit ihren Spieler*innen geteilte Erfahrungen verarbeitet, von Verletzungen, Gatekeeping, Macht und Gewaltstrukturen und internalisierten Mustern erzählt. Ihre Herangehensweise bei der künstlerischen Stückerarbeitung ist ein Gegenentwurf der sonstigen Theaterpraxis und versucht den aktuellen Parolen tatsächlich gerecht zu werden.

Interview mit Claudia Flütsch beim Radio Lora

 

MAXIM BRANDNEU?

Theaterpädagogische Begleitung: Deborah Macauley

Expertin in Begleitung: Kapi Kapinga

Spieler*innen: Ronan Khalid Ahmad, Gabi Mengel, Franziska Blickle (Projektion)

SHINE LIKE A DIAMOND!

Regie: Monika Truong

Spieler*innen: Lilith Khaleian, Marileide Oliveira, Amowie Oreoghene

WARUM BIST DU HIER?

Theatre Director: Mbene Mwambene

Spieler*innen: David Bellot Gonzalez, Agatha Gachnang, Gabi Mengel, Solange Pawou Molu, Maryury Saldana Suarez

 

Dramaturgie und Regieassistenz: Christin Högsberg Pinciuc und Sarah Tenzin Choeying Santamaria

Szenografie: Prisca Grandi

Produktionsleitung: Claudia Flütsch

Produktionsassistenz: Anina Müller

Ton / Licht: Yahya Hazrouka

Grafik: Joëlle Kim

Fotos: Andre Krysl



Sommerfest

 

26. August. 2022

 

MAXIM Theater

Ernastrasse 20, 8004 Zürich




Schöne, Fremde Heimat: Werkschau «Spielend Deutsch Lernen»

 

Wir kame in der Schweiz an und sofort wurde uns klar, dass hier alles anders war. Begleiten Sie und und erfahren Sie mehr über unsere Sehnsüchte, unser Heimweh und die Eigenarten dieser neuen Heimat...

9. Juli, 20:00 Uhr

 

MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich



Werkschau «Ich erzähle meine Geschichte»

 

6. Juli, 19:00 Uhr

 

MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich



Hurra Hurryia! #2

 

Partizipative Lecture Performance: antimuslimischer Rassismus in der Schweiz
Hannan Salamat und Donya Speaks haben zur partizipativen Lecture Performance geingeladen und darin die Mechanismen von antimuslimischem Rassismus in der Schweiz aufgedeckt. Was ist das überhaupt genau? Wer ist davon betroffen und wie kam es soweit? 

 

Der Islam dient als Sündenbock unserer Zeit, Muslim:innen stehen unter Pauschalverdacht und wecken Misstrauen. Daneben idealisiert sich Europa als fortschrittlich, demokratisch und frei. Manch inszenierte Debatte lösen keine Stereotypen auf, sondern verhärten die Fronten und die Fremdbilder. Das ist gefährlich. In dieser Lecture Performance stellen sich die zwei Frauen mit Ehrlichkeit und Humor gegen die Absurdität dieser kulturellen Vorurteile. Durch Text und Körper, Theorie und Erfahrung fordern sie Platz für Ambivalenz und Widersprüche. Im Gespräch mit dem Publikum, nutzen sie den Theaterraum, um die Zuschreibungen zu überwinden, mit denen wir alle die gesellschaftliche Bühne betreten.

30. Juni, 19:30 Uhr

 

MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich



Im praxisorientierten Projekt «WIR – Eine Kulturguerilla unterwegs» erforschten zwei Kulturguerilla-Teams ob Schwierigkeiten und Lücken bestehen, die dazu führen, dass Chancengleichheit für den Zugang zu kulturellen Programmen und Orten kultureller Produktion für einen Teil der Bevölkerung nicht gewährleistet ist. Es wurden Erkenntnisse aus den beiden Kuturguerillas präsentiert und anhand der Videodokumentation informationen zum Projekt und Erfahrungen geteilt.

2. Juni, 18 Uhr

 

MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich



Seit 1993 sind mehr als 48 000 Menschen beim Versuch, nach Europa zu flüchten, gestorben. Die meisten sind im Mittelmeer ertrunken. Andere wurden an Grenzübergängen erschossen. Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder und Babys. Für die meisten Flüchtlinge ist Europa eine Festung. An den europäischen Aussengrenzen leben aktuell hunderttausende Menschen in erbärmlichen Verhältnissen und Lagern.

 

Im Gedenken an die Verstorbenen haben wir ihre Namen, das Datum und die Umstände ihres Todes auf Stoffstreifen geschrieben und an Schnüren an der Wasserkirche und am Grossmünster befestigt.

31. Mai & 1. Juni, 14 - 17 Uhr

 

MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich



In Zeiten in welchen bei Kunst- und Kulturinstitutionen viel von Diversität, Inklusivität, Awareness und Zugänglichkeit gesprochen wird, spiegelt und kritisiert das MAXIM Theater mit der TRILOGIE DER DEKONSTRUKTION VON RASSISMUS & DISKRIMINIERUNG die tatsächlich herrschende Praxis. Fokus ist auch die Institution MAXIM Theater selbst - Institutional critique wird damit zur künstlerischen Praxis erklärt.
Ein Theaterabend, der in drei mal 30 Minuten unter der Leitung von Deborah Macauley/Kapi Kapinga, Mbene Mwambene und Monika Truong zusammen mit ihren Spieler*innen geteilte Erfahrungen verarbeitet, von Verletzungen, Gatekeeping, Macht und Gewaltstrukturen und internalisierten Mustern erzählt. Ihre Herangehensweise bei der künstlerischen Stückerarbeitung ist ein Gegenentwurf der sonstigen Theaterpraxis und versucht den aktuellen Parolen tatsächlich gerecht zu werden.

Premiere: 10. Mai, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen: 13./14. Mai, 14./16. Juni, 20 Uhr

 

MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich



Die Ausstellung gab verschiedenen Kollektiven und Einzelpersonen aus dem Bereich der grafischen Künste, die im Rahmen des kolumbianischen Nationalstreiks demonstrierten, Raum. Der Streik begann offiziell am 28. April 2021, bannte sich jedoch schon seit Ende 2019 an.
Diese Ausstellung war ein Fenster, durch das man von Zürich aus verschiedene Momente wahrnehmen konnte, in denen sich Kunst, Soziologie und Politik verbinden und die in Opposition zu den Behörden eine friedliche Waffe des Kampfes und des Widerstands waren.
Der physische Raum diente dazu, das Ausdrucksumfeld der Autor*innen besser zu vermitteln: die Strasse, die Wände, die Stadt, das Papier, das Bild. Es war auch eine Gelegenheit, einige der Werke zu erwerben und die Künstler*innen zu unterstützen.

"El paro no para", der Streik hört nicht auf, heisst es in einigen Slogans, und deshalb halten wir es für wichtig, auch von der Schweiz aus, das Gedenken fortzusetzen und dazu beizutragen, die Bande des Kampfes zu stärken, die entstanden sind und die, wie wir hoffen, bestehen bleiben, wachsam und gegen das Vergessen.

22. Mai, Ab 18 Uhr

 

MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich



Insaka: The Places of Ubuntuism

 

Performativer Workshop von Mbene Mbunga Mwambene

 

Insaka cannot be interpreted into art because it is art itself. It is a place that holds humanity together and changes time and space. The Insaka transforms into many things: court yard, chief´s yard, public yard, sports yard, red light district yard, wedding yard and so forth. The villages are the same, sometimes neighbors join. There is improvised singing, dancing, drumming and even movement. People gather to begin and experience the energy with and among each other.This is not a workshop but rather a living.

12. Mai, 19 - 22 Uhr

 

MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich



Racial Profiling und Rassismus: Erfahrungen, Wirkungen, Widerstand

 

Input & Diskussion mit Claudia Wilopo

Claudia Wilopo, Kulturanthopologin und Mitglied der kollaborativen Forschungsgruppe Allianz Racial Profiling führt uns an diesem Abend in das Thema Racial Profiling in der Schweiz ein. In ihrem Input werden Auswirkungen sowie Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Abgeschlossen wird der Abend mit einer Diskussions- und Fragerunde.

11. Mai, 19:15 - 20:45 Uhr

 

MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich



Seebach macht Geschichte/n

 

Ein Geschichten-Festival von Seebach für Seebach

Im Zentrum des Festivals standen Geschichten von Seebacher*innen und über Seebach. Verschiedene Orte im Quartier wurden an diesem Wochenende von Quartierbewohner*innen, Vereinen und Gruppen bespielt. Mit dabei waren u.a. der Verein Stadtgeiss, der Bücherraum F, das GZ Seebach und die Wandelbar - mit Theater, Tanz, Ausstellungen, einem Erzählcafé, einem Puppentheater und vielem mehr.

8. -10. Mai

 

Verschiedene Orte in Seebach



Werkschau «Spielend Deutsch Lernen»

DIE WOHNUNGSBESICHTIGUNG - Eine Komödie der Gruppe «Spielend Deutsch lernen»

Freie Wohnungen in der Stadt Zürich sind rar, der Konkurrenzkampf zwischen den Interessent*innen gross. Wie sich die Bewerber*innen unterschiedlichster Nationalitäten im "Kampf" um eine Wohnung schlagen, erleben Sie in dieser im Kurs entwickelten Komödie «Die Wohnungsbesichtigung».

4. Februar, 20 Uhr

 

MAXIM Theater, Limmatstrasse 47, 8005 Zürich



Werkschau «Ich erzähle meine Geschichte»

LEBENSGESCHICHTEN VERBINDEN

Aufgewachsen sind sie in Kamerun, Eritrea, El Salvador, Spanien und Finnland und wohnen seit Jahren in der Schweiz. Die Teilnehmer*innendes Kurses «Ich erzähle meine Geschichte» präsentieren ihre autobiografischen Texte. Herzlich willkommen!

2. Februar, 19 Uhr

 

MAXIM Theater, Limmatstrasse 47, 8005 Zürich



MAXIM Theater

Ernastrasse 20, 8004 Zürich 

Tel.  +41 43 317 16 27

E-mail: buero@maximtheater.ch

 

KONTOINFORMATIONEN

ZKB 8010 Zürich,

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Verein MAXIM Theater