2017


ZWISCHENTÖNE

FORTSCHRITT ODER RÜCKWÄRTS AUF STÖCKELSCHUHEN?

 

Lesung im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Wir fragen uns anhand von literarischen, sozialwissen-schaftlichen Texten und Untersuchungen , wie sich die Thematik „Gewalt gegen Frauen in den Partnerschaften“ im Lauf der letzten Jahrzehnte verändert hat? Gibt es Fortschritte oder heisst es „ rückwärts auf Stöckelschuhen“? Und wie sieht es in den Beziehungen unter heutigen Jugendlichen aus?  

 

Es lesen: Joyce Kalumba, Shewit Mengs, Edita Skalic, Susan Wohlgemuth

Text und Leitung: Bettina Schmid 

 

Infos unter: 16tage.ch

9. Dez 2017/ 20 Uhr



BUCHVERNISSAGE

Literaturzeitschrift "Variations"

 

Die dreisprachige Zeitschrift „Variations“ stellt ihren 25. Band zum Thema Humor vor. Mit einer Lesung von Carlo Spiller.

 

Weitere Infos unter: www.variations.uzh.ch

8. Dez 2017/ 19 Uhr



SHAKESPEARE TRANSIT

 

EIN KLEINES WELTTHEATER MIT MUSIK

Wenn der Prinz von Dänemark die Fragen aller Fragen stellt, Cordelia die falsche Antwort gibt und Titania mit einem Esel schläft, dann ist Shakespearezeit.

 

Das Ensemble des MAXIM Theaters und das Rumpforchester surfen unter der Regie von Laura Huonker durch das umfangreiche Universum des alten Engländers. Arien singend, rappend, akkordeonseufzend, tangotanzend, schreiend und lachend spielt sich die interkulturelle Künstlertruppe mehrsprachig durch die universalen Fragen, Freuden und Leiden der Menschen.

 

Mit ansteckender Spiellust und beeindruckendem Können kreieren die Darstellenden und Musiker Bilder und Räume, von denen sich, kulturunabhängig, jeder und jede bezaubern lassen kann. Auch ohne Shakespeares Gesamtwerk im Kopf zu haben.

 

Shakespeare Transit ist eine theatralische Anti-Oper im Kosmos von William Shakespeare. Sie spielt mit den Vernetzungen, Widersprüchen und kulturellen Transitionen des globalisierten Planeten.

 

Migration ist meist ein Zwang, oft eine Flucht, manchmal eine Odyssee. Sie sucht den Ausweg und den Neustart. Migration ist deshalb stets auch ein Suchen und Finden neuer Rollen, Kostümierungen und Szenerien in anderen Welten und fremden Kulturen. Dabei ist das global Verbindende, das Sich-Verstehen als Mensch in einer Welt der universale Halt, die Basis der Hoffnung und des Anspruchs auf Recht und Gleichheit auch in der Transformation, im Unterwegs-Sein und beim Ankommen.

 

Wir kamen im MAXIM Theater zusammen, um an dieser neuen Art einer internationalen Beggers Opera mitzuwirken, basierend auf den berühmten und allseits bekannten Dramen von Shakespeare. Das ganz Besondere an dieser dramatischen Produktion ist, dass sie in verschiedenen Sprachen Worte mit Musik und Singen mit Schauspiel mixt. Wir sind frei, auf die eigene Weise zu singen, beten, schreien oder monologisieren, in Deutsch, in Englisch und in der eigenen Muttersprache. Wir arbeiteten an verschiedenen Rollen und studierten unterschiedliche Bewegungen. Es war für alle bereichernd, in meinen Augen besonders wegen der begeisternden und tröstenden Musik. Ich hatte einige Schwierigkeiten, die Sprache von Shakespeare und den Inhalt seiner Texte richtig zu verstehen. Aber spielerisch haben wir uns den Texten angenähert. Dies brachte uns grossen Gewinn und machte viel Spass.“ (aus dem Arabischen ins Deutsche übersetzt: Reme Othman)

 

Ensemble: Pedro Altamirano, Romina Bogdanovic, Hilal Bozok, Lica Doda,

Xhuljana Doda, Ahmed ELsalameh, Alexander Flückiger, Birgit Ines Kohler,

Reme Othman, Ana Rodrigues, Fabio Serafini, Justyna Siwiec, Manuel Zuber

 

Rumpforchester: Pedro Altamirano (Akkordeon), Laura Huonker (Cello),

Lukas Huonker (Gitarre), Jorge Komotar (Percussion), Rea Claudia Kost (Stimme), David Lorenzo Mourin (Gitarre), Noah Oliel (Bass, Drums)

 

 

KONZEPT UND REGIE:

LAURA HUONKER

 

DRAMATURGISCHE MITARBEIT/ REGIEASSISTENZ:

TAYLAN UYSAL,

BEATE WITTWER

 

VIDEO: HAQUIM KHOZAM

 

FOTO: DOMINIK MEIER

 

PRODUKTIONSLEITUNG: CLAUDIA FLÜTSCH

 

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Wiederaufnahme 30.11./ 1.12./ 2.12.2017

um 20 Uhr

 

Eine MAXIM Theater Produktion

 

MAXIM THEATER, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

 

 

SHAKESPEARE_

TRANSIT wurde unterstützt von:

Stadt Zürich Theaterförderung

Migros Kulturprozent

 

"TO SEE OR NOT TO

SEE? WER NICHT HINGEHT IST SELBER SCHULD"

 

H.P. REMUND



 

POESIE LIVE

 

TEXTE UND MELODIEN  ZWISCHENRÄUME

Udaya R. Tennakoon, Sri Lanka/Zürich stellt frühere Gedichte und solche aus seinem neuen Band „The Fragrance of Loss“ vor (Sinhala, Deutsch und Englisch).

Es liest Romina Bogdanovic

Vincent Scarth singt vertonte Texte Tennakoons 

 

 

Ronan Ahmed, Kurdistan/Zürich liest eigene Gedichte und Texte auf Kurdisch und Deutsch und intoniert Lieder aus seiner Heimat.

24. November 2017 um 20.00

 

 

MAXIM THEATER, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

FLÜCHTLINGS-

POLITISCHE ENTWICKLUNG-EN AUF 

EU-EBENE

 

Dublin IV und der Gipfel von Paris

Informationsveranstaltung der Freiplatzaktion Zürich mit

Tino Hruschka, Schweizerische Flüchtlingshilfe und
Nula Frei, Universität Fribourg.

15. November 2017 um 19.30

 

MAXIM THEATER, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

L'AUTRE COTE - NOTRE COTE!

 

WATCH THE MED ALARMPHONE SCHWEIZ 

Warum brechen Menschen auf? Wie zeigt sich ihre private und politische Situation in den Herkunftsländern? Was geschieht mit ihnen in den Transitzonen? Wie wirkt sich die EU-Grenzpolitik auf ihren Alltag aus?

Die Veranstaltung fand auf Französisch statt mit Übersetzung auf Deutsch und Englisch.

 

14. Oktober 2017 um 19.30

 

MAXIM THEATER, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

ERITREISCH

KOCHEN UND ESSEN

 

ZWISCHENRÄUME

Gemeinsam kochen und essen: Kennenlernen, Kocherlebnis, Austausch zwischen Menschen aus Eritrea und der ganzen Welt.

Der Verein Eritreischer Freundschaft mit dem MAXIM Theater.

 

13. Oktober 2017 um 18.00 

 

MAXIM THEATER, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

STRANDGUT

Es ist so einiges, was an die Strände des Mittelmeers und der Ägäis gespült wird: Schuhe, Schwimmwesten, Kleidungsstücke, Gummiboote und vor allem Menschen. Menschen, die von anderen Menschen am Strand empfangen werden. Hinter jedem Gegenstand steckt ein Mensch, hinter jedem Mensch eine Begegnung, hinter jeder Begegnung eine Geschichte. 

Annette Kuhn war als Helferin vor Ort auf Lesbos, in Piräus und Athen und hat Geschichten mitgebracht. Zusammen mit dem Regisseur Jean Grädel ist aus diesen Erlebnissen ein Theaterstück entstanden, welches vor allem eines will: Dass Sie diese Geschichten kennen lernen.

Produktion und Regie: Jean Grädel

Text und Spiel: Annette Kuhn 

Live-Musik und Spiel: Ako Karim

Bühne und Technik: Javier Puertas

 

30. September 2017 um 20.00

 

MAXIM THEATER, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

JAMSESSION MAXIM_

GARAGE RELOADED

 

ZWISCHENRÄUME

Am 15. September hat die die Band ABC, Against Babylon Corporation “from the sunny side of Switzerland“ eingeheizt! Und danach gings mit  MusikerInnen und Gästen aus der ganzen Welt weiter!

15. September 2017 um 21.00

 

MAXIM THEATER,  Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

¿ QUE HAY EN LA NEVERA ?

     

EINE NACEO PRODUKTION ZU GAST

Inspirada del universo del dramaturgo argentino Copi

Sobre la cuestión de la identidad, la aceptación de sí mismo y la voluntad de vivir dignamente quienquiera que sea. La voluntad de vivir es mas fuerte que todo y puede transcender la muerte.


Inspiré de l’univers du dramaturge argentin Copi

Qui suis je réellement? Quel est le chemin qui mène au bonheur? Au travers d'une myriade de personnages, L. part en quête de son identité et de son bonheur intérieur.

Regie: Olivier Sanquez

 

25. August um 20.30 und 26. August um 21 Uhr en español / in spanischer Sprache

 

26. August um 19.00  en français / in französischer Sprache

 

MAXIM THEATER,  Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

 



 

TRITTST IM MORGENROT DAHER!

Szenen an ungewohnten Orten - zum Zuschauen, Mitmachen, Mitwirken...

 

SpielerInnen unterschiedlichster Kulturen fokussieren auf die Themen der interkulturellen Gesellschaft: Heimat - Fremde? Himmel - Hölle?

Wir waren auf den Strassen Zürichs und haben mit den Mitteln des unsichtbaren Theaters gefragt: Wo endet das Spiel?

Wo beginnt die Realität?

 

Leitung: Katia A. Franco Hofacker

Mit: Ana Bärfuss, Ines Counto, Laura Gandoy, Reza Hosseini, Lara Kaspar, Anais keller, Réka Kòkai, Tanja Mändli, Esrin Kobra Rezae, Paula Savary

 

Eine MAXIM Theater Produktion

 

Interaktives Theater auf öffentlichen Plätzen von Zürich und Aarau

27. Juni 2017  beim Dynamo

01. Juli 2017 am Interkulturfest in Aarau

08. Juli 2017 am Kulturfestival Pas de Problème im Kulturmarkt

14. Juli 2017 am Hirschenplatz

15. Juli  2017 auf der Josefswiese

 



 

DIE FREMDE - ein Medea Projekt

"Wer ist MEDEA? Die stolze, rachsüchtige und exotische Verführerin? Oder das Opfer von Vorurteilen? Drei Schauspielerinnen unterschiedlicher Herkunft spüren im Dialog mit einem Chor den Lebensumständen einer Frau nach, die der Liebe wegen ins Land gekommen ist, zwei Kinder zur Welt gebracht hat und jetzt als Verlassene dasteht."

 

„Die Bühne ist bis auf die Holzkisten leer. Nichts lenkt vom Sprechen ab. Zum Glück. Mit ihren persönlich gefärbten Geschichten entfalten die drei einen unheimlichen Sog.(…)“ „Die drei Hauptdarstellerinnen schaffen es die Unterschiede zwischen den Frauen herauszuarbeiten. Da prallen Kulturen aufeinander, Temperamente und Ansprüche. Die Schlüsselszene ist grandios.(…)“ Denise Marquard, Tages Anzeiger

 

Die Angst vor den Fremden geht um. Sie wird geschürt von  Populisten, aber immer wieder gibt es Gewalttaten, die zu bestätigen scheinen, dass die Angst berechtigt ist.

Das Thema ist aktuell, aber nicht neu. Mehr als 2400 Jahre alt ist die Geschichte der Frau, die ihrem Geliebten in ein fremdes Land folgt und dort zur Mörderin wird. Ihr Name: Medea.

Der Medea-Mythos zählt zu den Stoffen der Weltliteratur, die immer wieder umgeschrieben und neu interpretiert werden. Mal ist Medea die Unabhängige, dann die Rachsüchtige, die Besessene, die Heilerin, das Monster, die exotische Verführerin – aber immer ist sie die Fremde. Oder ist sie die zu unrecht Beschuldigte, die als Sündenbock herhalten muss für Missstände, die sie nicht selber zu verantworten hat?

Drei Spielerinnen – sie kommen aus dem Kongo, aus Brasilien und der Schweiz – spüren den Lebensumständen einer Migrantin nach, die sich dem Vorwurf stellen muss, ihre eigenen Kinder ermordet zu haben.

Im Dialog mit einem Chor entsteht – wie im antiken Drama – nicht nur das differenzierte Bild einer Frau, sondern auch das unserer Gesellschaft. Ist der Verdacht gegen Medea berechtigt, oder sind es Ressentiments, die den Verdacht auf die ‚Ausländerin’ richten?

DIE FREMDE - ein Medea Projekt sucht nach Antworten. Wer ist Medea heute? Wer ist die Fremde? Zu was ist eine Frau fähig, die ihre Heimat, Familie und Beruf um der Liebe wegen aufgegeben hat und verlassen wird? Was wäre, wenn Medeas Kinder eine Stimme bekommen?

 

Regie, Text: Jasmine Hoch l Musikalische Leitung: Martin Gantenbein

Medea: Katia Franco Hofacker, Carine Kapinga Grab, Susan Wohlgemuth

Chor: Oula Abdo, Cynthia Garcia, Urbain Guiguemdé (Calebasse), Joyce Kalumba, Helka Mäki, Gabi Mengel, Shewit Mengs, Zully Jineth Raschle, Arthur Sobrinho (Keyboard), Edita Skalic

 

Eine MAXIM THEATER Produktion

 

 

PRESSE: Tages Anzeiger, WOZ, PS, srf2 Kontext

Fotos: Heidi Arens


 

Premiere war am 11. Oktober 2016 im KANZLEI, Kanzleistrasse 16, 8004 Zürich

 

Weitere Vorstellungen: 

12. /24. /25. /26. Oktober, 2./3. und 26. November am (Secondo Festival im Millers), sowie am 13./14./17. März 2017

Gastspiele:

20. März 2017 in der Grabenhalle in St.Gallen, am 27. / 28. März im Tojo Theater in Bern und am 17. Juni in der Aula Ennetgraben in Affoltern a.A.



 

KREIS AAAA // TÄNZERISCHE REISE

Carine Kapinga Grab und PerformerInnen des MAXIM Theaters erkunden auf ihrem Weg durch den Kreis 5 die Geschichte des Quartiers. Dieser führt durch verschiedene Meilensteine und wichtige Orte der Nachbarschaft. Inspiriert von vergangenen Begebenheiten und alltäglichen Umgebungsgeräuschen entstehen Bewegungen, welche die besondere Atmosphäre dieses Stadtteils und dessen Gegensätze aufzeigen; von Industrie, zum AAAA und Hausbesetzern bis zu modernen, angesagten Start Ups oder gar Luxusunternehmen. Der Parcours nimmt die ZuschauerInnen auf eine tänzerische Reise durch die Entwicklung und die Vielfältigkeit des Quartiers mit und schafft anhand von Erzählungen und Begegnungen mit BewohnerInnen einen unvergleichbaren Einblick in den Kreis AAAA.

 

Choreografie: Carine Kapinga Grab

TänzerInnen: Ines Counto, Laura Gandoy, Urbain Guiguemdé, Helka Mäki, Zully Raschle, Réka Kókai, Sabri Schumacher

 

Eine MAXIM THEATER Produktion

 

Premiere war am 5. Mai 2017 im Rahmen von Zürich Tanzt.

Weitere Vorstellungen:

6. Mai, 15 Mai, 18 Mai, 19 Mai 2017 in Rahmen des Aktionsmonat Mai des offenen St.Jakob



 

TAMIL WOMEN'S LITERARY MEET 

 

Seit den späten 90er Jahren findet das Literaturtreffen der Tamilischen Frauen in verschiedenen Ländern statt. Dieses Jahr in der Schweiz! Anhand von Präsentationen, Poesie, Literatur- und Buchkritiken, Performances, Filmvorstellungen und audio-visuellen Installationen werden in Diskussionen rund um Themen der Diaspora, wie Migration, Integration den interkulturellen Austausch befördern.

7. Mai 2017 von 10.00 bis 22.00

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

 

Bis 18 Uhr nur für Frauen, in tamilischer Sprache//

19-20 Uhr Performance, nur für Frauen//

Ab 20 Uhr offen für alle



 

DAS HERZ DES MONSTERS

 

THEATERGRUPPE

"I DIVORATI"

Niemand möchte ein Monster in seiner Nähe haben, dennoch schaffen wir es nicht den Fernseher auszuschalten oder die Zeitung zuzuschlagen. Wir verschlingen alles was mit dem Bösen zu tun hat: Das Böse verführt uns. Was, wenn wir beim Ergründen vom "Herz des Monsters" auf etwas Vertrautes stossen? Was wenn wir selbst das Monster sind?

Das Kollektiv "I divorati" wirbelt die dunkle Seite des Menschen in humorvoller Weise auf. Charmant, bissig und tiefgründig eröffnen sie uns den Blick in das Herz des Monsters: Ein Kaleidoskop, bitterbös, urkomisch und von wunderbarer Musikalität.

Regie: Davide Giovanzana (CH)

Spiel: Kate Hannah Weinrieb (USA), Daniel Koller (CH), Balázs Várnai (HU)

 

Am 5.  und 6. Mai 2017 um 20.30

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

SANDWICH  PERFORMANCE

Oder die Kunst, sich inmitten von Integration nicht erdrücken zu lassen.

Eine transformative Performance über die transkulturellen Erfahrungen in den experimentierenden multikulturellen Gesellschaften.

Von: Patrick Balaraj Yogarajan, experi_theater Zürich

Performance zur Ausstellung von Deneth Piumakshi Wedaarachchige (Sri Lanka) im Les Complices*

21. April 2017

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

OTHELLO von William Shakespeare 

 

EINE NACEO PRODUKTION ZU GAST

Othello pièce maitresse de Shakespeare traite de la jalousie, de l'autodestruction et de la dignité perdue des êtres.

Regie: Olivier Sanquez

 

In französischer Sprache

 

Am 31. März 2017 und 1. April 2017

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

WO UNRECHT ZU RECHT WIRD 

Angesichts von illegalisierten Fluchtrouten über das Mittelmeer oder Osteuropa ist Fluchthilfe mehr als legitim. Wenn sich ein Rechtsstaat gegenüber dem Schwächsten in einen Unrechtsstaat verwandelt, wird ziviler Ungehorsam zur Pflicht. Wir laden deshalb alle Interessierten zu einer grossen Konferenz gegen die Bunker – und die Eingrenzungspolitik in Zürich

Das repressive Vorgehen gegen abgewiesene Asylsuchende speziell im Kanton Zürich spitzt sich immer mehr zu. Seit Frühling 2016 werden im Kanton Zürich abgewiesene Asylsuchende systematisch auf die Gemeinde oder den Bezirk ihrer Notunterkunft eingegrenzt, d.h. sie dürfen den kleinen Rayon von manchmal nur gerade 12km2 nicht verlassen, ohne dass sie hohe Gefängnisstrafen riskieren.

Am 18. März 2017 setzen wir ein Zeichen gegen diese unmenschliche Eingrenzungspolitik und die neuen Zwangsmassnahmen gegen MigrantInnen: Einen Samstag lang werden in Referaten und Workshops Ansätze von früher diskutiert, die heute wieder wichtig sein können, Ideen aus anderen Kantonen auf ähnliche Entwicklungen aufgegriffen und konkrete Ideen zur Umsetzung geschaffen. Für Körper und Sinne wird das Programm mit Speis und Trank, Musik, Theater, Kino und Capoeira begleitet.

18. März 2017 ab 11.00

 

Im MAXIM Theater und in der Autonome Schule Zürich



 

WOLKEN ÜBER DEM LAND - LITERARISCHE BLICKE AUF DIE TÜRKEI

Revolution, Putsch, Exil: Die Literatur der Türkei spiegelt seit fast hundert Jahren sämtliche gesellschaftlichen Umwälzungen wider. Und schon immer stellten sich Autoren den drängenden existentiellen Fragen, die auch an diesem Abend zur Sprache kommen.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in der Türkei, den Verhaftungen türkischer Intellektueller stellt der PEN Schweiz seine Arbeit und seine Aktionen vor. Bei einem Streifzug durch die Literatur aus der Türkei hören wir Stimmen, die von Völkervertreibung erzählen, von der Erfahrung im Exil berichten, aber die Texte sind auch als verstörende Bestandsaufnahmen des Alltags zu lesen.

Mit: Chudi Bürgi (artlink, Büro für Kulturkooperation), Michael Guggenheimer (Präsident DeutschSchweizer PEN Zentrum), Alice Grünfelder (Literaturvermittlerin), Yusuf Yesilöz (Autor)

 

Es lesen: Ruken Sahan, Claudio Schenardi, Taylan Uydar, Susan Wohlgemuth, Manuel Zuber

 


Am 2. März 2017

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

WeltWeiteWorte im MAXIM 

Der Literaturschwerpunkt WeltWeiteWorte holt Geschichten aus verschiedenen Kulturen ins MAXIM. Mit dabei sind Klassiker und zeitgenössische Literatur aus Fluchtländern. Neue Texte von schwarzen Frauen, SlamPoetinnen, die sich in ihren Beiträgen mit der Verletzung der Menschenwürde auseinandersetzen und sich fragen, was man dagegen tun kann. Literatur aus der Türkei, die sich mit den Umwälzungen der letzten hundert Jahre beschäftigt.

MAXIM erkundet, wie sich die eigene Sprache in einem fremden Land anfühlt und wie es ist, in einer anderen Sprache zu schreiben, mit der man ebenso eng durch das aktuelle Leben verbunden ist. Was verändert sich, wenn etwas in einer neuen Sprache formuliert wird? Ist die neue Sprache ein neues Zuhause? Was bleibt von der eigenen Sprache?

MAXIM will den Respekt für die Menschen und ihre Sprachen stärken und so auch den Horizont öffnen für eine Begegnung mit weniger sprachlichen und kulturellen Barrieren.

In Zusammenarbeit mit artlink, Büro für Kulturkooperation

 


Der Literaturschwerpunkt vom 27. Jan. - 24. März 2017

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

Bla*Sh LIEST

 

 

Schwarze Frauen lesen eigene Texte und Texte ihrer Schwarzen Lieblingsautor*innen. 

 

Mit Kora-Musik Intermezzi. 

 

11. März 2017 um 20.00

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

IN DEN SPRACHEN ZUHAUSE

 

EIN LESEABEND MIT MEHRSPRACHIGEN AUTOR_INNEN

Vor fast 20 Jahren veröffentlichte artlink (u.a.)  „Küsse und eilige Rosen“, ein Lesebuch der fremdsprachigen Schweiz, mit Texten und Porträts verschiedener Autoren und Autorinnen, die in die Schweiz migriert sind und für die diese Wanderung auch eine literarische Herausforderung ist. Zusammen mit artlink lädt das mehrsprachige MAXIM Theater Schweizer Autor_Innen ein, die in einem mehrsprachigen Land mit verschiedenen Sprachen leben.

Es lesen aus ihren Werken: Cikuru Batumike, Francesco Micieli, Marius Daniel Popescu, Dragica Rajcic

Begleitet von: Chudi Bürgi, Edita Skalic, Susan Wohlgemuth

Lesung und Gespräch: Französisch - Deutsch / mit Simulten Übersetzung

 

10. März 2017 um 20.00

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

POETRY SLAM «MENSCHEN-WÜRDE»

Menschenwürde – ein oft verwendetes Wort. Fast immer, wenn sie verletzt wird, wenn sie Menschen weggenommen wird, wenn sie auf dem Papier steht, aber in der Praxis mit Füssen getreten wird.

Acht Slampoetinnen und Poeten setzen sich auf ihre Art mit dem Begriff der Menschenwürde auseinander. Ob rechtlich, ethisch oder religiös begründet, ob es um das Grundrecht der Meinungsfreiheit oder um den Schutz vor Folter oder Hinrichtung geht, ob das Recht auf das Tragen eines Kopftuchs oder gar eines Stringtangas verhandelt oder ob gar die Sterbehilfe ins Feld geführt wird. Ob anklagend oder humorvoll, provokant oder poetisch, gereimt oder wortverspielt – am Ende kürt das Publikum den besten Slammer zum Sieger oder zur Siegerin.

Alle Akteure verzichten auf eine Gage und kämpfen lediglich um eine Flasche Whiskey. Zur Freude des Publikums und zugunsten der Freiwilligenorganisation schwizerchrüz.ch, welche Flüchtlingen in Griechenland und der Türkei ein menschenwürdiges Ankommen in Europa ermöglicht.

Moderation durch den Zürcher Spoken-Word-Künstler und Kabarettisten Simon Chen.

SlampoetInnen              

Marco Manobianco, Marguerite Meyer, Andreas Kessler, Kyros Kikos, Fabian Schambron, Rhea Seleger, Fehmi Taner, Claude Ziehbrunner

Überraschungsgast: Gabriel Vetter

 

3. März 2017

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich 



 

WOLKEN ÜBER DEM LAND

 

LITERARISCHE BLICKE AUF DIE TÜRKEI

Revolution, Putsch, Exil: Die Literatur der Türkei spiegelt seit fast hundert Jahren sämtliche gesellschaftlichen Umwälzungen wider. Und schon immer stellten sich Autoren den drängenden existentiellen Fragen, die auch an diesem Abend zur Sprache kommen.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in der Türkei, den Verhaftungen türkischer Intellektueller stellt der PEN Schweiz seine Arbeit und seine Aktionen vor. Bei einem Streifzug durch die Literatur aus der Türkei hören wir Stimmen, die von Völkervertreibung erzählen, von der Erfahrung im Exil berichten, aber die Texte sind auch als verstörende Bestandsaufnahmen des Alltags zu lesen.

Mit: Chudi Bürgi (artlink, Büro für Kulturkooperation), Michael Guggenheimer (Präsident DeutschSchweizer PEN Zentrum), Alice Grünfelder (Literaturvermittlerin), Yusuf Yesilöz (Autor)

Es lesen: Ruken Sahan, Claudio Schenardi, Taylan Uydar, Susan Wohlgemuth, Manuel Zuber

 

2. März 2017

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

MAXIM_

GARAGE JAMSESSION RELOADED

 

ZWISCHENRÄUME

Zum Jahresbeginn lassen wir die MAXIM_GARAGE wieder steigen! Und dies ab jetzt regelmässig. 

Mit Elaine Michaels und "Fantastic Freddie and Band" und mit MusikerInnen aus der ganzen Welt!

 

25. Februar ab 21.00 

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

 



 

"DIE GLEICH-STELLUNG DER FRAU IST IN DER SCHWEIZ ERREICHT" WIRKLICH?

 

PODIUMSGESPRÄCH

ZWISCHENRÄUME

Rückblick, Einblick, Ausblick auf die vergangene sowie aktuelle Situation der Frauen. Der Versuch einer Standortbestimmung.

Mit Shelley Berlowitz (Stv. Co-Leiterin, Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich), 

Jovita dos Santos Pinto (Kulturwissenschaftlerin)

Natascha Wey (Co-Präsidentin der SP Frauen/ Zentralsekretärin VPOD)

Elisabeth Joris (Historikerin).

Moderation: Kaa Linder (Kulturjournalistin Radio SRF)

Am 5. Februar 2017 im Anschluss an die Vorstellung von bleu électrique 

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



 

BLEU ÉLECTRIQUE

 

THEATER AMALGAM

Die Schweiz 2035. Eine Alt-Nationalrätin bricht bei ihrer früheren Kontrahentin ein, um sie für eine Protestaktion gegen eine frauenfeindliche Volksinitiative zu gewinnen. Werden die beiden Politpionierinnen noch einmal auf die Barrikaden steigen?

Bleu électrique lässt Schweizer Frauengeschichte Revue passieren und wirft Fragen zur Gleichstellung der Frau heute auf. 

Regie: Claudio Schenardi

Spiel: Dagny Gioulami und Eleni Haupt

 

Premiere war am 3. Februar 2017

Weitere Vorstellungen waren am 4, 5, 9, 10, 11 Februar 2017

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

 



 

SARBACHERS LITERARISCHE FAHRTEN ÜBERS WEISSE MEER

Sarbacher liest: Der Schauspieler Thomas Sarbacher begeistert sein Publikum mit der Intensität, mit der er Klassiker ebenso wie zeitgenössische Literatur vorträgt. Während eines Jahres hat er sich nun in die Literatur aus Fluchtländern vertieft. In Lesungen unter dem Titel „Übers Weisse Meer“ im Basler Literaturhaus und im Theater an der Winkelwiese in Zürich stellte er literarische Werke unter anderem aus Afghanistan, Nigeria und verschiedenen arabischen Ländern vor.Thomas Sarbacher wird von seinen Lese-Erfahrungen erzählen. Und er liest Texte von Tajjib Salich (Sudan), Salwa Bakr (Ägypten), Ghassan Kanafani (Palästina), Hassan Blasim (Irak) und Sakarija Tamer (Syrien). 

Oula Abdo vom MAXIM Theater liest den Text von Tamer auf Arabisch.

Moderation: Chudi Bürgi und Susan Wohlgemuth

 Benefizveranstaltung: für SwissYria

 

27. Januar 2017, 20 Uhr

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich