DER VOGEL ZWEIFELT NICHT AM ORT, ZU DEM ER FLIEGT

Ein Theaterstück für das Ensemble des MAXIM Theaters in Zürich von Usama Al Shahmani und Ivna Žic nach dem Roman von Usama Al Shahmani

Das Stück zeigt auf, dass Sprache mehr ist als ein Kommunikationswerkzeug: Sie öffnet politische Räume und sichert das Überleben. Dafer, Hauptprotagonist unseres Stückes, lebt als Iraker in der Schweiz. Das Exil erlebt er als Zwischenzustand und politische Realität. Deshalb lernt Dafer Deutsch nicht nur aus praktischen Gründen, sondern auch, um neue Zugänge zur Gesellschaft, zur Erinnerung und zur eigenen Geschichte zu finden.

Mit diesem Vorhaben stellen wir uns unter anderem aktuellen Fragen rund um Erinnerung: Wessen Erinnerung zählt? Wie erinnern wir uns und wie beeinflusst unser Erinnern die Gegenwart? Worüber schweigt wer und wann wird das Schweigen zu laut?

Die Produktion lädt dazu ein, individuelle und gesellschaftliche Narrative zu hinterfragen und die Bedeutung des Erinnerns sowie des Schweigens zu reflektieren. 

 

Dieses vielschichtige Stück zu Abschieden, Neuanfängen, Umbrüchen, Transformation – zu Erinnerung und Schweigen – kann als Gastspiel erworben werden. Bei Interesse melden Sie sich unter [email protected] oder per Telefon unter +41 43 317 16 27.

 

Daten

22. November 2025  

23. November 2025  

04. Dezember 2025 

05. Dezember 2025 

07. Dezember 2025 

28. Januar 2026

30. Januar 2026 

01. Februar 2026 

13. März 2026 im Theater am Gleis, Winterthur

 

 

Spiel und Ideen: Umut Dogan, Xus García, Gabi Mengel, Amowie Oreoghene, Manuela Oswald, Viktoriya Panina, Barbara Serfoezoe, Kurt Spiess, Lupita Valverde, Manuel Zuber

Regie: Nele Jahnke

Musikalische Leitung: Hans-Jakob Mühlethaler

Bühne & Kostüme: Liv Senn

Ensemble Coach: Réka Kókai

Regieassistenz: Gaia Arellano Reynoso

Licht: Yahya Hazrouka

Technik: Yahya Hazrouka, Virginia Guzmán, Réka Kókai

Grafik: Emanuele Coco

Produktionsleitung: Claudia Flütsch

Produktionsassistenz: Fränzi Thürer

Projekt Admin: Laura Bellwald-Steiner

 

Neue Pegasus Medienverlag AG / Theaterverlag und Limmat Verlag, Zürich

Fotos: Heidi Arens & Ursula Markus

Unterstützt von:




PRESSESTIMMEN

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Der Arbeitsprozess der aktuellen Theaterproduktion gliederte sich in 3 Phasen: Die erste Phase diente der Recherche und persönlichen Auseinandersetzung. In der zweiten Phase wurde dies durch theatrale Improvisation vertieft und anschliessend in der dritten Phase in Theaterproben zur Aufführung geführt. 

Phase I – ENTDECKUNG, RECHERCHE UND INDIVIDUELLES 

ERINNERN

 

Die erste Phase der Literaturadaption «Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt» – war eine spannende Entdeckungsreise. Gemeinsam mit den Autor:innen Ivna Žic und Usama Al Shahmani las das MAXIM Ensemble den Roman und beschäftigte sich intensiv mit Fragen zu Erinnerung, Gesellschaft und Vergessen. In persönlichen und kollektiven Reflexionen wurden Themen freigelegt, die sowohl inhaltlich als auch emotional als Grundlage für die weitere künstlerische Auseinandersetzung dienten. Ziel war es, Erkenntnisse zu gewinnen und Recherchen durchzuführen, die zu einer späteren Stückvorlage führen können.  

 

Leitung: Usama Al Shahmani & Ivna Žic

 

Dauer: 22. Februar – 16. April 2025

Phase II – ATELIER: SZENISCHER RECHERCHENPROZESS, KÜNSTLERISCHES EXPERIMENTIEREN UND AUSPROBIEREN

 

Im Anschluss an die inhaltliche Recherche vertiefte das Ensemble im ATELIER das Material durch Improvisationen, körperliche Arbeit und gemeinsamen Austausch. Im Fokus stand die Frage, wie Erinnerungen sich physisch manifestieren, Menschen prägen und künstlerisch erfahrbar gemacht werden können. Dabei rückte das szenische Spiel stärker in den Fokus: Die Spieler:innen entwickelten gemeinsam mit der Theaterpädagogin Réka Kókai zentrale Elemente für die Produktion. Diese Phase bildete die Brücke zwischen inhaltlicher und körperlicher Recherche und konkreter Probenarbeit – und bot Raum für aktives Mitgestalten, Ausprobieren und künstlerisches Forschen.

 

Leitung: Réka Kókai

 

Daten: 24. April – 07. Juli 2025

Phase III – VON DER RECHERCHE ZUR INSZENIERUNG

 

In der dritten Phase begann die künstlerisch-

ästhetische Umsetzung: Aus den Ergebnissen der ersten beiden Phasen entstand unter der Regie von Nele Jahnke eine Inszenierung auf Grundlage der Stückfassung von Ivna Žic und Usama Al Shahmani.

Auf dieser Basis erarbeiteten die Spieler:innen szenische Umsetzungen, in denen Sprache, Spiel und Musik gleichwertige Ausdrucksmittel sind. Die Figurenlandschaft des Stücks wurde dabei individuell ausgestaltet – jede Figur entstand aus dem Zusammenspiel von Text und den persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten der Spieler:innen: Körper, Stimme, Bewegung, Präsenz. Choreographische Elemente und musikalische Strukturen schärften die Figuren weiter und verleihen der Inszenierung Rhythmus und emotionale Tiefe.

 

Leitung:

Nele Jahnke (Regie)

Hans-Jakob Mühlethaler (musikalische Leitung)

Liv Senn (Bühne/Kostüme) 

 

Daten: 28. August – 21. November 2025



Die Phasen 1 und 2 dieser MAXIM Theater Produktion sind unterstützt durch 

MAXIM Theater

Ernastrasse 20,

8004 Zürich

Tel. +41 43 317 16 27

[email protected]

 

KONTOINFORMATIONEN

ZKB 8010 Zürich,

IBAN CH11 0070 0110 0009 3326 2

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Verein MAXIM Theater

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