L’autre côté – Notre côté!

 

Watch the Med - Alarmphone Schweiz

 

14. Oktober 2017 

19.30 Uhr

Warum brechen Menschen auf? Wie zeigt sich ihre private und politische Situation in den Herkunftsländern? Was geschieht mit ihnen in den Transitzonen? Wie wirkt sich die EU-Grenzpolitik auf ihren Alltag aus? Was lernen wir von migrantischen Netzwerken und (Überlebens)Kämpfen in West- und Nordafrika?

Betroffene und Aktivist*innen berichten und diskutieren.

Die Veranstaltung findet auf Französisch statt mit Übersetzung auf Deutsch und Englisch; Eintritt kostenlos mit Kollekte.

Geflüchtete erscheinen in der europäischen Debatte als Gefahr für die soziale Sicherheit. Sie werden zunehmend kriminalisiert. Von der Not der Migrant*- innen wird bestenfalls Notiz genommen, wenn sich das Sterben im Mittelmeer nicht mehr ausblenden lässt. Und die EU erweitert ihre Aussengrenzen bis weit nach Afrika hinein.
Die Wege der Migrant*innen beginnen schon lange vor der gefährlichen Überfahrt übers Meer. Und doch werden die Lebensbedingungen von Menschen in den subsaharischen und nordafrikanischen Herkunftsländern und auf den Fluchtrouten quer durch Afrika in der europäischen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.

Mit:
Azza Falfoul – Watch the Med Alarmphone, Tunis
Diori Traoré – l‘Association pour la Défense des Emigrés Maliens ADEM
Damas Fotouo – Voix des Migrants Cameroun
Ibrahim Manzo – Diallo, directeur journal Aïr Info; SAHARA Fm Agadez-Niger
Hassane Ammari – l‘Association Internationale pour les Migrants Oujda AIMO

 

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