asaad ferzat - damaskus - zürich

ÖSTLICHE ZWISCHENRÄUME - AUSSTELLUNG

Asaad Ferzat ist in seinem Heimatland Syrien ein angesehener bildender Künstler und stammt aus einer Künstlerfamilie. Sein Bruder Ali ist ein bekannter politischer Karikaturist. Er wurde vom Regime verfolgt und lebt heute ebenfalls im Exil. Nach dem Abschluss des Kunststudiums in Damaskus im Jahr 1986 hatte Asaad zahlreiche Einzelausstellungen in Syrien und in anderen arabischen Ländern. Zudem war er Teil vieler internationaler Kunstveranstaltungen in verschiedenen Ländern wie beispielsweise Frankreich, Italien, Deutschland, Bulgarien oder in den USA. Viele seiner Gemälde sind im Besitz des Nationalmuseums in Damaskus. 2015 musste er seine Heimat verlassen, aktuell baut er sich seine künstlerische Existenz in der Schweiz von Grund auf neu auf.

 

Ein Bild von Asaad Ferzat anzusehen, erweckt auf abstrakte Art und Weise unmittelbar die Neugier, mehr über den Künstler zu erfahren. Sein Stil hat sich über die Zeit hinweg immer wieder verändert, in seinen aktuelleren Bildern fallen der Betrachterin bzw. dem Betrachter die vielschichtigen abstrakten Frauenportraits ins Auge, die im Sfumato-Stil gehalten sind. Dabei entdeckt man den Hauch an Glanz einer Tragödie und erhascht die Nostalgie gegen Demut.

 

Diese Ausstellung lädt Asaad Ferzat, der in seinem Heimatland Syrien ein angesehener bildender Künstler ist und hier in der Schweiz seine künstlerische Existenz neu aufbauen muss, dazu ein, in einem transkulturellen Umfeld seine Kunst zu zeigen. Wir möchten einen Raum schaffen, in dem kulturell unterschiedlich geprägtes Verständnis von Kunst diskutiert und ein Austausch stattfinden kann. Verschiedene Möglichkeiten, Verständnis zu erweitern und Missverständnisse abzubauen werden im Rahmen dieser Ausstellung evident.

 

Die Kunst ist ein Mittel, um ein besseres Verständnis der Welt zu bekommen (frei zitiert nach L. da Vinci.).

 

AUSSTELLUNG VERSCHOBEN AUF DAS WOCHENENDE VOM 19. JUNI 2020!

 

 

Ausstellung vom 20. bis zum 27. März 2020

 

Vernissage: 20. März 2020 18 Uhr

 

Gespräch: 21. März 2020, 19 Uhr

 

Dernière: 27. März 2020

Eintritt freier Beitrag.


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