opfer wollen keine opfer mehr sein

Diskussion mit Expert*innen

 

Veranstaltung im Rahmen von ZWISCHENRÄUME_GEWALT? NICHT MIT UNS!

- im MAXIM Theater am 27. September 2019, 20.00 Uhr, Eintritt: freier Beitrag -

 

Open Forum im Rahmen der Nationalratswahlen 2019

Die Anerkennung des Status als Opfer und als Geschädigte*r ist im Rechtsstaat elementar, als Grundlage des Strafrechts wie auch des Zivil- und Haftungsrechts. Dennoch gibt es immer wieder Opfer und Opfergruppen, deren Leiden und Schäden lange nicht anerkannt werden, die nicht entschädigt werden und deren soziale Lage prekär ist, während die Täter*innen komfortabel leben und straffrei bleiben. Um zu ihrem Recht zu kommen, wollen und müssen die in ihren Rechten und in ihrer Integrität Verletzten aus dem Status als hilflose Opfer heraustreten können. Dabei brauchen sie Empathie, Unterstützung und Solidarität.

Es diskutieren: Laura Huonker, Regisseurin, Kantonsrätin, Somatic Experiencing Practioner SEP (Trauma Arbeit), Nationalratskandidatin AL-Liste 25 | Sadou Bah, Mitglied Schulbüro und Mitbegründer Autonome Schule Zürich ASZ | Dr. h.c. Ursula Biondi, ehemaliges Behördenopfer im Schutzalter, Prix Courage, Anna-Göldi-Menschenenrechtspreis | Christoph Wiedmer, Co-Geschäftsleiter Gesellschaft für bedrohte Völker, Schweiz I Monika Wicki, Schweizerischer Friedensrat, Professorin Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich I Claudia Flütsch, Co-Leitung Transkulturelles MAXIM Theater Zürich

 

Ort: MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

Paul Senn, 1940, Kanton Bern, "Armeninspektor und Verdingmädchen".


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