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WeltWeiteWorte im MAXIM 
Der Literaturschwerpunkt vom 27. Jan. - 24. März 17

Der Literaturschwerpunkt WeltWeiteWorte holt Geschichten aus verschiedenen Kulturen ins MAXIM. Mit dabei sind Klassiker und zeitgenössische Literatur aus Fluchtländern. Neue Texte von schwarzen Frauen, SlamPoetinnen, die sich in ihren Beiträgen mit der Verletzung der Menschenwürde auseinandersetzen und sich fragen, was man dagegen tun kann. Literatur aus der Türkei, die sich mit den Umwälzungen der letzten hundert Jahre beschäftigt.

MAXIM erkundet, wie sich die eigene Sprache in einem fremden Land anfühlt und wie es ist, in einer anderen Sprache zu schreiben, mit der man ebenso eng durch das aktuelle Leben verbunden ist. Was verändert sich, wenn etwas in einer neuen Sprache formuliert wird? Ist die neue Sprache ein neues Zuhause? Was bleibt von der eigenen Sprache?

MAXIM will den Respekt für die Menschen und ihre Sprachen stärken und so auch den Horizont öffnen für eine Begegnung mit weniger sprachlichen und kulturellen Barrieren.

In Zusammenarbeit mit artlink, Büro für Kulturkooperation

SARBACHERS LITERARISCHE FAHRTEN ÜBERS
WEISSE MEER

27. Januar um 19.30

„Sarbacher liest“: Der Schauspieler Thomas Sarbacher begeistert sein Publikum mit der Intensität, mit der er Klassiker ebenso wie zeitgenössische Literatur vorträgt. Während eines Jahres hat er sich nun in die Literatur aus Fluchtländern vertieft. In Lesungen unter dem Titel „Übers Weisse Meer“ im Basler Literaturhaus und im Theater an der Winkelwiese in Zürich stellte er literarische Werke unter anderem aus Afghanistan, Nigeria und verschiedenen arabischen Ländern vor.Thomas Sarbacher wird von seinen Lese-Erfahrungen erzählen. Und er liest Texte von Tajjib Salich (Sudan), Salwa Bakr (Ägypten), Ghassan Kanafani (Palästina), Hassan Blasim (Irak) und Sakarija Tamer (Syrien). 
Oula Abdo vom MAXIM Theater liest den Text von Tamer auf Arabisch.

Moderation: Chudi Bürgi und Susan Wohlgemuth

In Zusammenarbeit mit artlink, Büro für Kulturkooperation

Eintritt: Freier Beitrag zu Gunsten von SwissYria / www.swissyria.ch

Ort: MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

 

 


BLEU ELECTRIQUE // Theater Amalgam

Premiere am 3. Februar um 20 Uhr
Weitere Vorstellungen am: 4. (ausverkauft) 10. und 11. Februar
um 20 Uhr

Am 5. Februar Nachmittagsvorstellung um 17 Uhr
mit anschliessendem Podiumsgespräch

Die Schweiz 2035. Eine Alt-Nationalrätin bricht bei ihrer früheren Kontrahentin ein, um sie für eine Protestaktion gegen eine frauenfeindliche Volksinitiative zu gewinnen. Werden die beiden Politpionierinnen noch einmal auf die Barrikaden steigen.

Bleu électrique lässt Schweizer Frauengeschichte Revue passieren und wirft Fragen zur Gleichstellung der Frau heute auf. 

Regie: Claudio Schenardi
Spiel: Dagny Gioulami und Eleni Haupt

Spielort. MAXIM THEATER Ausstellungsstrasse 100,, 8005 Zürich 

Eintritt: 25.-/15.- (ermässigt)

Ticketreservation: 077 441 62 89 oder amalgam@gmx.ch


“Die Gleichstellung der Frau ist in der Schweiz erreicht“ - Wirklich?

5. Februar um 18.30 im Anschluss an die Vorstellung von bleu électrique 

Podiumsgespräch // ZWISCHENRÄUME 

Rückblick, Einblick, Ausblick auf die vergangene sowie aktuelle Situation der Frauen. Der Versuch einer Standortbestimmung.

Mit Shelley Berlowitz (Stv. Co-Leiterin, Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich),
Jovita dos Santos Pinto (Kulturwissenschaftlerin), Natascha Wey (Co-Präsidentin der SP Frauen/ Zentralsekretärin VPOD), Elisabeth Joris (Historikerin).

Moderation: Kaa Linder (Kulturjournalistin Radio SRF)

Eintritt für Podiumsgespräch: Kollekte

Ort: MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich


WERKSCHAU SPIELEND DEUTSCH LERNEN & SINGEND DEUTSCH LERNEN

12. Februar um 19.00

Über zwanzig KursteilnehmerInnen haben in den letzten Monaten Szenen improvisiert und Lieder gesungen und parallel dazu Deutsch gelernt.

Eintritt frei/Apero

Ort: MAXIM THEATER, Ausstellungsstrasse 100. 8005 Zürich


ZWISCHENRÄUME

MAXIM_GARAGE JAMSESSION RELOADED

25. Februar ab 21 Uhr

Zum Jahresbeginn lassen wir die MAXIM_GARAGE wieder steigen! Und dies ab jetzt regelmässig. 

Mit Elaine Michaels

Offen für MusikerInnen und Gäste aus der ganzen Welt!

Eintritt frei/Kollekte für die KünstlerInnen

MAXIM THEATER, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich


WeltWeiteWorte im MAXIM. 
Der Literaturschwerpunkt vom 27. Jan. - 24. März 17

WOLKEN ÜBER DEM LAND – LITERARISCHE BLICKE AUF DIE TÜRKEI

2. März, 19.30 Uhr

Revolution, Putsch, Exil: Die Literatur der Türkei spiegelt seit fast hundert Jahren sämtliche gesellschaftlichen Umwälzungen wider. Und schon immer stellten sich Autoren den drängenden existentiellen Fragen, die auch an diesem Abend zur Sprache kommen.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in der Türkei, den Verhaftungen türkischer Intellektueller stellt der PEN Schweiz seine Arbeit und seine Aktionen vor. Bei einem Streifzug durch die Literatur aus der Türkei hören wir Stimmen, die von Völkervertreibung erzählen, von der Erfahrung im Exil berichten, aber die Texte sind auch als verstörende Bestandsaufnahmen des Alltags zu lesen.

Mit: Chudi Bürgi (artlink, Büro für Kulturkooperation), Michael Guggenheimer (Präsident DeutschSchweizer PEN Zentrum), Alice Grünfelder (Literaturvermittlerin), Yusuf Yesilöz (Autor)

Es lesen: Spieler_Innen aus dem MAXIM Theater

In Zusammenarbeit mit artlink, Büro für Kulturkooperation

Eintritt: Freier Beitrag

Ort: MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich


WeltWeiteWorte im MAXIM Der Literaturschwerpunkt vom 27. Jan. - 24. März 17

POETRY SLAM «MENSCHENWÜRDE»

3. März, 20.00 Uhr

Menschenwürde – ein oft verwendetes Wort. Fast immer, wenn sie verletzt wird, wenn sie Menschen weggenommen wird, wenn sie auf dem Papier steht, aber in der Praxis mit Füssen getreten wird.

Acht Slampoetinnen und Poeten setzen sich auf ihre Art mit dem Begriff der Menschenwürde auseinander. Ob rechtlich, ethisch oder religiös begründet, ob es um das Grundrecht der Meinungsfreiheit oder um den Schutz vor Folter oder Hinrichtung geht, ob das Recht auf das Tragen eines Kopftuchs oder gar eines Stringtangas verhandelt oder ob gar die Sterbehilfe ins Feld geführt wird. Ob anklagend oder humorvoll, provokant oder poetisch, gereimt oder wortverspielt – am Ende kürt das Publikum den besten Slammer zum Sieger oder zur Siegerin.

Alle Akteure verzichten auf eine Gage und kämpfen lediglich um eine Flasche Whiskey. Zur Freude des Publikums und zugunsten der Freiwilligenorganisation schwizerchrüz.ch, welche Flüchtlingen in Griechenland und der Türkei ein menschenwürdiges Ankommen in Europa ermöglicht.

Moderation durch den Zürcher Spoken-Word-Künstler und Kabarettisten Simon Chen

Benefizveranstaltung, Kollekte zugunsten von www.schwizerchrüz.ch

Ort: MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich


WeltWeiteWorte im MAXIM 
Der Literaturschwerpunkt vom 27. Jan. - 24. März 17

IN DEN SPRACHEN ZUHAUSE – EIN LESEABEND MIT MEHRSPRACHIGEN AUTOR_INNEN

10. März, 19.30 Uhr

Vor fast 20 Jahren veröffentlichte artlink (u.a.)  „Küsse und eilige Rosen“, ein Lesebuch der fremdsprachigen Schweiz, mit Texten und Porträts verschiedener Autoren und Autorinnen, die in die Schweiz migriert sind und für die diese Wanderung auch eine literarische Herausforderung ist. Zusammen mit artlink lädt das mehrsprachige MAXIM Theater Schweizer Autor_Innen ein, die in einem mehrsprachigen Land mit verschiedenen Sprachen leben.

Eingeladen sind, unter anderen: Cikuru Batumike, Francesco Micieli, Marius Daniel Popescu

Begleitet von: Chudi Bürgi, Edita Skalic, Susan Wohlgemuth

Lesung und Gespräch: Französisch - Deutsch

In Zusammenarbeit mit artlink, Büro für Kulturkooperation

Eintritt: Freier Beitrag

Ort: MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich


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Der Literaturschwerpunkt vom 27. Jan. - 24. März 17

Bla*Sh LIEST

11. März, 19.30 Uhr

Das Netzwerk Schwarze Frauen liest kurze eigene Texte und Texte ihrer Schwarzen Lieblingsautorinnen. Präsentiert werden belletristische Texte und Gedichte von Schwarzen Frauen aus der Diaspora.

Eintritt: Freier Beitrag

Ort: MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

fileadmin/PDF/Plakat_Maxim.pdf


DIE FREMDE - ein Medea Projekt

Nächste Vorstellungen 

13./14./17. März um 20.00 Uhr im MAXIM THEATER, Zürich
20. März um 20 Uhr in der Grabenhalle, St.Gallen
27./28. April um 20 Uhr im Tojo Theater, Bern
17. Juni um 20 Uhr in Affoltern a.A.

"Wer ist MEDEA? Die stolze, rachsüchtige und exotische Verführerin? Oder das Opfer von Vorurteilen? Drei Schauspielerinnen unterschiedlicher Herkunft spüren im Dialog mit einem Chor den Lebensumständen einer Frau nach, die der Liebe wegen ins Land gekommen ist, zwei Kinder zur Welt gebracht hat und jetzt als Verlassene dasteht

„Die Bühne ist bis auf die Holzkisten leer. Nichts lenkt vom Sprechen ab. Zum Glück. Mit ihren persönlich gefärbten Geschichten entfalten die drei einen unheimlichen Sog.()“ „Die drei Hauptdarstellerinnen schaffen es die Unterschiede zwischen den Frauen herauszuarbeiten. Da prallen Kulturen aufeinander, Temperamente und Ansprüche. Die Schlüsselszene ist grandios.(…)“ Denise Marquard, Tages Anzeiger

DIE FREMDE - ein Medea Projekt sucht nach Antworten. Wer ist Medea heute? Wer ist die Fremde? Zu was ist eine Frau fähig, die ihre Heimat, Familie und Beruf um der Liebe wegen aufgegeben hat und verlassen wird? Was wäre, wenn Medeas Kinder eine Stimme bekommen?

Regie, Text: Jasmine Hoch l Musikalische Leitung: Martin Gantenbein

Medea: Katia Franco Hofacker, Carine Kapinga Grab, Susan Wohlgemuth

Chor: Oula Abdo, Fatoumata Ba, Nestor Falls, Cynthia Garcia, Urbain Guiguemdé (Calebasse), Joyce Kalumba, Helka Mäki, Gabi Mengel, Shewit Mengs, Zully Jineth Raschle, Ana Rodriguez, Mercedes Schweizer, André Silva, Arthur Sobrinho (Keyboard), Edita Skalic

Spielort: MAXIM THEATER, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

Ticketvorverkauf: buero@maximtheater.ch oder 077 441 62 89 sowie an der Abendkasse.
25.— / 15. — ermässigt

PRESSE: Tages Anzeiger  WOZ  PS

Eine MAXIM THEATER Produktion

Fotos: Heidi Arens


WeltWeiteWorte im MAXIM 
Der Literaturschwerpunkt vom 27. Jan. - 24. März 17

POESIE AUS DEM MAXIM

24. März, 19.30 Uhr

Poesie hat in der Plattform ZWISCHENRÄUME im MAXIM bereits seit längerer Zeit Tradition.
Mit Gedichten, die Geschichten erzählen, kommen Mitwirkende des MAXIM Theaters in WeltWeiteWorte zu Wort. Ihr Beitrag bildet zugleich auch den (vorläufigen) Abschluss der Literaturtage.

Eintritt: Freier Beitrag
Ort:
MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich