maximtheater
 

Das interkulturelle MAXIM THEATER hat 2006 im Kreis 4 seine Arbeit aufgenommen und ist in den zehn Jahren seines Bestehens zu einem Dach für vielfältige künstlerische Produktionen und Aktivitäten in interkultureller Zusammensetzung geworden. Mit Theateraufführungen und Veranstaltungen zu aktuellen gesellschaftskritischen Themen wird der Dialog nach Aussen getragen und und kulturelle Teilhabe für alle geschaffen, mit dem Ziel des interkulturellen Austauschs. Neben Theater- und Tanzproduktionen werden in der Plattform ZWISCHENRÄUME auch Konzerte, Poesieabende, Filmvorführungen und Diskussionsforen zu aktuellen Themen veranstaltet.

Im MAXIM arbeiten ausgebildete KünstlerInnen gemeinsam mit kunstinteressierten Menschen aus allen Teilen der Welt und sozialen Milieus und geben in einem künstlerischen Prozess den unterschiedlichsten Sichtweisen und Erfahrungen von MigrantInnen eine Stimme. Das MAXIM macht Theater auf der Basis von kulturübergreifender Kooperation: Eine Form von Theater, die durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen neu entsteht und zwischen differenten Wertevorstellungen vermittelt.

Seit 2006 sind im MAXIM THEATER mehr als 400 Menschen aus über 50 Nationen unter professioneller Leitung künstlerisch aktiv und haben neben zahlreichen Theater- und Tanzproduktionen auch mehrere Jugendprojekte realisiert.
Für Menschen mit wenig Deutschkenntisse bietet das MAXIM verschiedene Sprachtrainingskurse an.

Mehr Infos zum gesamten Angebot unter AKTUELL bzw. unter  SPIELPLAN

 

10 JAHRE MAXIM THEATER!

Das 10. Jahr seines Bestehens feiert das MAXIM THEATER mit einem speziellen, reichen Programm, das sich dem Thema WANDERUNGEN mit verschiedenen Themenschwerpunk­ten und unterschiedlichen Betrachtungsweisen widmet: Völkerwanderung, Flucht, Auswanderung, Zuwanderung sind Themen, die im MAXIM präsent sein werden. Was auf den ersten Blick wie ein Reflex auf ein aktuelles Thema erscheint, zielt ins Innerste des MAXIM, ist es doch mit  diesem, dem MAXIM genuinen Thema in seiner interkulturellen Zusammensetzung - zu der Flüchtlinge genauso gehören wie Zugewanderte, die aufgrund der Arbeit, des Studiums oder der Liebe in die Schweiz kamen - tagtäglich konfrontiert.

Das MAXIM wird sich der Verantwortung stellen und zusammen mit seinen Aktiven aus verschiedenen Kulturen den Hintergründen dieser Wanderbewegungen nachgehen. Ab Juni 2016 bis im Herbst 2017 werden in 10 unterschiedlichen künstlerischen Formaten 10 Themen reflektiert, künstlerisch umgesetzt und an verschiedenen Stationen in der Stadt und im Kanton Zürich mit der Öffentlichkeit geteilt. Begleitet wird das Programm von einem reichen Angebot, das Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung bietet.

Den subtilen Grenzen, den realen Ab- und Ausgrenzungen und denen in unseren Köpfen gegenüber dem Fremden und Unbekannten stellt das MAXIM THEATER das verbindende Neue entgegen, wenn mehrere Kulturen im künstlerischen Prozess aufeinander treffen. Wir stellen Fragen, suchen nach Antworten und laden ein zu neuen Denkweisen. Das Jahr der WANDERUNGEN will einen Beitrag zu einer toleranten, aufgeklärten Gesellschaft leisten.

Mehr Infos zu aktuellen Produktionen unter AKTUELL