Stimmen von dort

Performatives Tanztheater aus dem Irak (35')

Berichte aus dem Grab, von einem Leben des Zurücklassens, der Zerstörung und der Kreation. Die vier Tänzer der Bagdader Theatergruppe "Ocean Art Academy" nähern sich einer Stadt, die täglich dem Tod gegenübersteht. Sie wagen einen intensiven und verstörenden Blick auf die irakische Realität und deren Veränderung durch Krieg, Verbrechen und Terrorismus.

Die rituelle Tanzperformance Stimmen von dort setzt das Thema in einen historischen Kontext. Die Zersetzung des heutigen Irak wird in Bezug zur persischen Mythologie und zur sumerischen Geschichte Mesopotamiens gestellt. Sie ist der Versuch, durch intensive körperliche Arbeit das Irakische Theater und die Irakische Kultur zu verstehen und weiterzuentwickeln.

Tanz: Ather Ismail, Zine-El-Abidin Ali, Asaad Majed, Murtade Ali

Inszenierung: Murtada Ali

Dramaturgie: Ali Daim

28. Juni

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



"AZAZEL" VON SHAHIN NAJAFI

Buchvernissage im Rahmen von Zwischenräume

 

Der Musiker Shahin Najafi aus dem Iran hat das Buch "Azazel" mit gesammelten Gedichten veröffentlicht. Das Buch wurde auf Persisch geschrieben, ins Französische übersetzt und vom

Verlag Naakojaa publiziert. An der Vernissage lesen der Autor Shahin Najafi und der Lektor Tinouche Nazmjou auf Persisch und französisch unter der Begleitung von

Klavierspieler Adriano Wachowiak aus dem Werk vor.

 

شاهین نجفی موزیسین ایرانی کتاب شعری به نام ازازیل به دو زبان فارسی و فرانسوی را توسط انتشارات ناکجا منتشر کرده است. روز یکشنبه۲۴.۰۶.۲۰۱۸  نجفی به همراه تینوش نظم‌جو تعدادی از اشعار کتاب را با همراهی پیانوی آدریانو واخوویاک از رو می‌خوانند

 

 

www.yarsan.ch

24. Juni

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



MÉLODIE DU MALHEUR

Théâtre Nacéo zu Gast im MAXIM Theater

 

La descente aux enfers d'une femme seule, au petit matin elle ne parlera plus. Mais avant de se taire, elle égrène la liste de médicaments à prendre, des rages enfoules et des colères que

rien n‘apaisera plus.
Regie: Création collective

Theater in französischer Sprache

15. und 16. Juni

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

 



"BUEN VIVIR", DAS RECHT AUF EIN GUTES LEBEN

Zweite Veranstaltung der Reihe UTOPIEN BRAUCHT DER MENSCH.

 

Mit Alberto Acosta, Visionär, Ökonom, Politiker und der Grupo Sal.

Alberto Acosta, international anerkannter Ökonom und Politiker aus Ecuador ist der bedeutendste Verfechter des indigenen Konzepts "Buen Vivir". Es propagiert – neben einem Leben im Einklang mit der Natur – eine neue "Ethik der Entwicklung", ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Veränderung im Lebens- und Politikstil.

Acosta beschäftigt sich mit den grundlegenden Überlegungen des Konzepts des "Guten Lebens". Vor welche Herausforderungen stellt es uns? Welche Chancen bietet es uns? Er entwirft Szenarien einer gerechten Zukunft und stellt sie

zur Diskussion, befeuert durch die Grupo Sal.

 

Eine Koproduktion mit der Kirche Offener St. Jakob.

13. Juni 

 

Kirche Offener St. Jakob, Stauffacherstrasse 8, 8004 Zürich



KANN DENN LIEBE SÜNDE SEIN?

Rosa Chor zu Gast im MAXIM Theater

Der Chor ROSA singt im Programm "Kann denn Liebe Sünde sein?" schillernde Schlager aus den wilden 20ern gepaart mit musikalischen Raritäten aus der damaligen lesben- und Schwulenszene. Darunter die erste Schwulenhymne "Das Lila Lied". Begleitet wieder vom Streichquartett ROSA-Saiten!

25. Mai

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



Style En Exercices III

Théâtre Nacéo zu Gast im MAXIM Theater

 

Une bande de joyeux lurons décident de se raconter la même histoire de mille manières différentes. Une histoire d'autobus, de parc Monceaux, de feutre mal ajusté...
Nacéo boucle sa trilogie parisienne avec une nouvelle succession de textes plus loufoques les uns que les autres.

Regie: Création collective
Theater in französischer, italienischer, englischer und deutscher Sprache.

18./19. Mai

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



HOFgesang

Im Rahmen des Projekts "HOFgesang" singt der Intergalaktische Chor am 12. Mai im Hinterhof des MAXIM Theaters.

HOFgesang macht darauf aufmerksam, dass den Höfen eine bedeutende soziale Funktionen zukommt: Allein schon der bewusste Umgang mit der gemeinsamen Nutzung kann sich positiv auswirken auf die nachbarschaftlichen Beziehungen und damit auf die soziale Integration. Das Hinterhofsingen hat das Ziel, die einladenden Höfe zu feiern und zu beleben.

12. Mai 

Hinterhof MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



ADAM & EVA / BABEL

Ein Filmabend zum Thema Verantwortung

Die Filmgruppe aus dem MAXIM beschäftigte sich über ein halbes Jahr mit dem Thema Verantwortung und entwickelte ein Drehbuch. Daraus entstand der kurze Film ADAM & EVA.

Im Annschluss zeigen wir den preisgekrönten Film BABEL von Alejandro Gonzalez Inarritu, der die Bedeutung des Zusammenspiels der 1. und 3. Welt sowie die Verantwortung und deren Konsequenzen aufzeigt. 

4. Mai

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



VON DER ENTWICKLUNG EINER FILMGESCHICHTE BIS ZUR REALISATION EINES FILMES

Die Grundlage zu diesem Filmprojekt ist eine eigenständig erarbeitete Filmgeschichte zum Thema „Verantwortung“, die in einem 4 monatigen Prozess mittels gemeinsamer Figurenentwicklung und Improvisationen entwickelt wird.

 

Parallel dazu finden Workshops zum Spielen vor der Kamera statt. Die Dreharbeiten zum Film starteten im Herbst 2017 und werden gemeinsam mit Studenten des F+F Studiengang Film umgesetzt. Im Frühjahr 2018 wurde der Film fertiggestellt.

 

LEITUNG DREHBUCHENTWICKLUNG UND REGIE:THOMAS HESS



COMBATTETE!

Der Chor kultur&volk zürich und Andrea Kirchhofer an der Geige präsentieren unentbehrliche Lieder über Migration - Überleben - Widerstand.

Der Chor kultur&volk zürich stellt Lieder aus seinem Repertoire in den Kontext der weltweit desaströsen Situation von 65 Millionen Geflüchteten und Vertriebenen (geschätzte Zahl der Vereinten Nationen/UNHCR). Das Programm „Combattete“ ist eine musikalische Einladung zu handeln und nicht länger gleichgültig zu verharren.

Durch die Inszenierung begleiten uns aussagekräftige Zitate von Kindern und Jugendlichen auf der Flucht, die ketzerische und rebellische Poesie von Daniil Charms und solistische und improvisatorische Interventionen der Geigerin Andrea Kirchhofer.

14. / 15. April

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



FÎLM LE KURDISTANAWA
Filme aus Kurdistan

Der kurdische Regisseur Khusraw Mostafanejad zeigt seine Filme: Die Ritter (18’) handelt vom Widerstand gegen das islamische Regime mit den Mitteln der Kunst. Wie lassen sich Dichtung und Kunst mit den Waffen vereinen? Down by Islamic state (56’) erzählt vom Leben während Assads Regimes, dem Krieg in Syrien und der Flucht. in kurdischer Sprache mit Untertiteln in Deutsch und Englisch.

6. April 2018, 20 Uhr

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



LET'S DANCE
Theater in französischer Sprache

Théatre Nacéo zu Gast im MAXIM Theater

Une création ludique et drôle sur l‘universalité et la simplicité de la danse.

Regie: Oliver Sanquer

23. März 2018, 20.30 Uhr

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



RENNEN MIT DEM WIND 

Lesung und Konzert (Jazz, World, Pop, Soul)

 

Samira Darby, Sängerin, Autorin, Perkussion

Motoko Matsushita, Keyboard

Romina Bogdanovic, Schaupielerin

Samira Darby und Romina Bogdanovic lesen ausgewählte Texte aus «Rennen mit dem Wind». Samira, Gesang, und Motoko, Keyboard, lassen die zu den Texten passenden Songs und Melodien erklingen.

 

«Dies ist meine Geschichte, die Geschichte eines schwarzen Mädchens aus der ländlichen US-amerikanischen Kleinstadt St. Stephen auf seinem Weg hin zur Frau, Ehefrau und Mutter in Zürich. Es ist eine etwas sprunghafte Sammlung von Geschichten, die in meiner Erinnerung haften geblieben sind. Es ist eine Reise voller Probleme und Sorgen, aber auch voller Freude, Abenteuer, Spiritualität und wertvollen Erfahrungen, begleitet vom Wind, inspiriert von der Schönheit des Tanzes und der Kraft der Musik.»

16. März 2018, 20 Uhr

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



UTOPIEN BRAUCHT DER MENSCH

 

IMAGINE – ein Blick in die Zukunft.

Von TAMARA FUNICIELLO 

 

Die Diskussion ist eröffnet - mit offenem Ausgang.

UTOPIEN BRAUCHT DER MENSCH ist ein Blick in die Zukunft!

Den aktuellen Zustand der Welt zu beklagen ist auf Dauer langweilig - Utopien sind spannender! Wir öffnen das MAXIM für Menschen mit Visionen, zum gemeinsamen Nachdenken und versprechen uns ein Weiterdenken!

 

Es ist ein Versuch, aus dem aktuellen Pessimismus herauszukommen, mit einem freien Blick auf mögliche Perspektiven und gesellschaftliche Visionen, über Grenzen und verschiedene Kulturen. 

28. Februar 2018, 20 Uhr

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



V-DAY ZÜRICH

 

„A Memory, A Monologue, A Rant and a Prayer“

 

Master und Bachelor Theater der ZHdK zu Gast im MAXIM Theater

 

Seit 20 Jahren thematisiert der V-Day weltweit Gewalt an Frauen und unterstützt lokale Organisationen in ihrer Arbeit dagegen.

 

Mit ihrer Produktion der Textsammlung „A Memory, A Monologue, A Rant and a Prayer“ richten StudentInnen der ZHdK den Fokus zum Thema Frauen und Gewalt auf ihre Lebensrealität und ihre persönlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen. Denn manchmal liegt das Grausame eben nicht in sicherer, exotischer Ferne, sondern direkt vor unserer Nase.

17. Februar 2018, 18 Uhr

18. Februar 2018, 21 Uhr

 

MAXIM Theater, Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich



THE STORY OF A TIGER

 

This is a one man’s journey with a myriad faces. The story begins with a demonstration in Malawi. People rally against corruption, police brutality and nepotism. The demonstration turns into a revolt and a demonstrator gets shot in the leg. He flees into a cave, where he meets a tigress and a cub. What appears to be a threat at first turns out to be an encounter of affection and a source of strength. Recovered from his injuries, he returns to the city with new courage and determination to wage war against his oppressors with all force available – together with his new allies.

 

Die Geschichte beginnt mit einer Demo in Malawi. Die Bevölkerung versammelt sich gegen Vetternwirtschaft, Korruption und Polizeigewalt. Die Demo wird zum Aufstand und einen Demonstranten trifft eine Kugel im Bein. Er flieht in eine Höhle, wo er eine Tigerin trifft. Was zunächst nach einer Bedrohung aussah, stellt sich als liebevolle Begegnung und Kraftquelle heraus. Sobald er sich von seinen Verletzung erholt hat, kehrt er in die Stadt zurück. Dort nimmt er den Kampf gegen sein Unterdrücker wieder auf – mit wiedergewonnenem Mut, neuer Entschlossenheit und aller Kraft, die ihm zur Verfügung 

02. Februar 2018

Spieler: Mbene Mbunga Mwambene

 

MAXIM Theater, Ausstellunsstrasse 100. 8005 Zürich




THE APEIRON PROJECT

Seit mehreren Jahren setzen sich die Musiker dieser Band zur Aufgabe, Musik in breitem Sinne zu erforschen. Für sie ist Musik nicht eine Frage der Stilrichtung, der Kultur oder der Technik. Musik ist eine Frage der Emotionen. Musik ist die geheime Literatur des reinen Klanges, eine Literatur, welche in ihrer eigenen Sprache eine Geschichte erzählt. 

The Ápeiron Project reist ungehemmt durch die Landschaften der Weltmusik auf der Suche nach Tiefe und Universalität. Mal lassen sie eine irische Bouzouki nach arabischer Zither klingen, mal führen sie eine Sitar ins mexikanische Huapango. In ihrem Grunde besteht die Musik aus Schwingungen, welche die Faser des Körpers unvermittelt berühren; in ihrem Grunde ist Musik das Unausgesprochene. Genau das sucht The Ápeiron Project, und zwar durch eine Instrumentenpalette von Sitar bis Erhu, durch dichterische, philosophische Texte und durch Gesang von Klassik bis Flamenco.

The Ápeiron Project presentiert wieder ein multiinstrumentales Konzert originaler Musik mit mexikanischem Hauch, keltischen Nuancen, indischen Spuren und nordeuropäischen Harmonien.

27. Januar 2018

 

Infos unter:

www . the - apeiron - project . net

 

MAXIM Theater, Ausstellunsstrasse 100. 8005 Zürich



POINT DE SUSPENSION

et

MISS GALWAY

 

Théâtre Nacéo zu Gast im MAXIM Theater

 

Point de Suspension:

Une création délirante où le public est mis au centre de l'appareil théâtral. Une expérience unique et jouissive.

 

Miss Galway:

Dans un petit village paumé d'Irlande, une mère et sa fille vivent en huis clos et s'empoisonnent la vie au fil des jours et de la pluie incessante...

24. und 26. Januar 2018

 

Theater in französischer Sprache

 

Regie: Olivier Sanquer

 

MAXIM Theater, Ausstellunsstrasse 100. 8005 Zürich



LE TEMPS DES SIRÈNES

Un huis clos tragicomique et endiablé, rythmé de chansons

chorégraphiées, qui nous plonge dans l’univers palpitant de la

vie d’artistes. Ce spectacle instille aussi, insidieusement, l’angoisse perpétuelle de déjouer les pièges de l’immigration féminine, un univers où le contrat «d’artiste de cabaret » est une porte ouverte à la prostitution et à l’esclavage sexuel.

Malgré la crise économique, la croyance en l’Eldorado européen perdure, incitant de nombreux migrants à traverser les frontières, les mers et les océans, prêts à tout pour se forger un avenir meilleur. À quel prix ?

 

Infos: www.apsaras.ch

13. Januar 2018

 

Theater in Französischer Sprache

  

Direction artistique: Silvia Barreiros

Texte: Olivier Chiacchiari

Mise en scène: Georges Barthoulot

Direction musicale: Ondina Duany

Chorégraphies: Jesus Gonzalez

Jeu: Silvia Barreiros et Margarita Sanchez

Costumes: Maria Galvez

Sénographie: Michel Faure

 

MAXIM Theater, Ausstellunsstrasse 100. 8005 Zürich