TrIlogie Der dekonstruktion VOn Rassismus & Diskriminierung


In Zeiten in welchen bei Kunst- und Kulturinstitutionen viel von Diversität, Inklusivität, Awareness und Zugänglichkeit gesprochen wird, spiegelt und kritisiert das MAXIM Theater mit der TRILOGIE DER DEKONSTRUKTION VON RASSISMUS & DISKRIMINIERUNG die tatsächlich herrschende Praxis. Fokus ist auch die Institution MAXIM Theater selbst - Institutional critique wird damit zur künstlerischen Praxis erklärt.
Es entstanden drei Kurzstücke in unterschiedlichen künstlerischen, performativen und diskursiven Formaten, inszeniert von drei Regieteams – eine TRILOGIE.
Ein Theaterabend, der in drei mal 30 Minuten unter der Leitung von Deborah Macauley/Kapi Kapinga, Mbene Mwambene und Monika Truong zusammen mit ihren Spieler*innen geteilte Erfahrungen verarbeitet, von Verletzungen, Gatekeeping, Macht und Gewaltstrukturen und internalisierten Mustern erzählt. Ihre Herangehensweise bei der künstlerischen Stückerarbeitung ist ein Gegenentwurf der sonstigen Theaterpraxis und versucht den aktuellen Parolen tatsächlich gerecht zu werden.

 

MAXIM BRANDNEU?

Theaterpädagogische Begleitung Deborah Macauley Expertin in Begleitung Kapi Kapinga Spieler*innen Ronan Khalid Ahmad, Gabi Mengel, Franziska Blickle (Projektion)

 

SHINE LIKE A DIAMOND!

Regie Monika Truong Spieler*innen Lilith Khaleian, Marileide Oliveira, Amowie Oreoghene

 

WARUM BIST DU HIER?

Theatre Director Mbene Mwambene Spieler*innen David Bellot Gonzalez, Agatha Gachnang, Gabi Mengel, Solange Pawou Molu, Maryury Saldana Suarez

 

Dramaturgie und Regieassistenz Christin Högsberg Pinciuc und Sarah Tenzin Choeying Santamaria Szenografie Prisca Grandi Produktionsleitung Claudia Flütsch Produktionsassistenz Anina Müller Ton / Licht Yahya Hazrouka Grafik Joëlle Kim

 

Nächste Vorstellungen: 14. & 15. Juni, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen im September

Spielort: MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich

Eintritt: 25.- / 15.-
Reservationen: buero@maximtheater.ch / 077 441 62 89


ZWISCHENRÄUME ZUR TRILOGIE


DESDE LA RESISTENCIA "AUS DEM WIDERSTAND"

Ausstellung

 

22.05.2022, ab 18 Uhr

 

Die Ausstellung gibt verschiedenen Kollektiven und Einzelpersonen aus dem Bereich der grafischen Künste einen Raum, die im Rahmen des kolumbianischen Nationalstreiks demonstrierten. Dieser begann offiziell am 28. April 2021, bannte sich jedoch schon seit Ende 2019 an.
Diese Ausstellung ist ein Fenster, durch das man von Zürich aus verschiedene Momente wahrnehmen kann, in denen sich Kunst, Soziologie und Politik verbinden und die in Opposition zu den Behörden eine friedliche Waffe des Kampfes und des Widerstands waren.
Der physische Raum dient dazu, das Ausdrucksumfeld der Autor*innen besser zu vermitteln: die Strasse, die Wände, die Stadt, das Papier, das Bild. Es ist auch eine Gelegenheit, einige der Werke zu erwerben und die Künstler*innen zu unterstützen.
"El paro no para", der Streik hört nicht auf, heisst es in einigen Slogans, und deshalb halten wir es für wichtig, auch von der Schweiz aus, das Gedenken fortzusetzen und dazu beizutragen, die Bande des Kampfes zu stärken, die entstanden sind und die, wie wir hoffen, bestehen bleiben, wachsam und gegen das Vergessen.
 

prix libre
Es werden kolumbianische Spezialitäten angeboten.

 

 


SCHREIBWERKSTATT "BEIM NAMEN NENNEN"

 

31.05./01.06.2022, ab 14-17 Uhr

 

Gemeinsam schreiben wir Namen von auf der Flucht verstorbenen Personen auf Stoffstreifen.

Diese werden im Rahmen von "Beim Namen Nennen" am 18. und 19. Juni an einer Installation

bei der Wasserkirche und dem Grossmünster befestigt.

 
Weitere Infos folgen auf https://www.beimnamennennen.ch/

 

INTERN

Im Oktober 2021 startete im MAXIM Theater das neue Programm zum Thema DEKONSTRUKTION VON RASSISMUS & DISKRIMINIERUNG. Die Anerkennung, dass Reproduktion von Rassismus auch im Jetzt auf struktureller, institutioneller sowie auf individueller Ebene wirkmächtig ist und unsere Gesellschaft von postkolonialen Verhältnissen geprägt ist, nehmen wir als Ausgangspunkt für eine Arbeitsreise der Dekonstruktion von Rassismus und Diskriminierung in den eigenen Rängen.

Mit Dialogen, Fragen und künstlerischen Mitteln wollen wir nachhaltig zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten beitragen und einen Perspektivenwechsel initiieren.

Den Ausgangspunkt bilden selbstkritische Betrachtungen verbunden mit Recherchen, Workshops und Atelierklassen und inhaltliche und künstlerische Auseinandersetzungen auf der Suche nach neuen ästhetischen Ausdrucksformen.


THEATRALISCHE TRILOGIE

Der künstlerische Prozess entstand parallel zu den Recherchen. Dabei griffen die Teams inhaltlich wie künstlerisch auf eine Materialsammlung. In diesem Prozess entstande ein kreativer Kunst-Raum, der auch Zusammenhänge zwischen künstlerischer Ästhetik und strukturellem Rassismus aufdeckte und Konventionen hinterfragte und nachgefragte, wo verschiedene performative Strategien und Versuchs-anordnungen ausprobiert und/oder neu erfunden werden konnten.

Daraus sind drei kurze Performances, welche im engen Austausch zwischen dem Regie-Team Kapi Kapinga/Deborah Macauley und den Regisseur*innen, Mbene Mwambene und Monika Truong und den beteiligten Künstler*innen und Alltags-Expert*innen entwickelt wurden.

 

Premiere: 10.05.2022, 20 Uhr

Weiter Vorstellungen: 13./14. Mai & 14./15. Juni 2022, 20 Uhr

Spielort: MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich

Eintritt: 25.- / 15.-
Reservationen: buero@maximtheater.ch / 077 441 62 89


BEGLEITPROGRAMM

Der künstlerische Prozess entstand parallel zu den Recherchen. Dabei griffen die Teams inhaltlich wie künstlerisch auf eine Materialsammlung. In diesem Prozess entstande ein kreativer Kunst-Raum, der auch Zusammenhänge zwischen künstlerischer Ästhetik und strukturellem Rassismus aufdeckte und Konventionen hinterfragte und nachgefragte, wo verschiedene performative Strategien und Versuchs-anordnungen ausprobiert und/oder neu erfunden werden konnten.

Daraus sind drei kurze Performances, welche im engen Austausch zwischen dem Regie-Team Kapi Kapinga/Deborah Macauley und den Regisseur*innen, Mbene Mwambene und Monika Truong und den beteiligten Künstler*innen und Alltags-Expert*innen entwickelt wurden.

 

Premiere: 10.05.2022, 20 Uhr

Weiter Vorstellungen: 13./14. Mai & 14./15. Juni 2022, 20 Uhr

Spielort: MAXIM Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich

Eintritt: 25.- / 15.-
Reservationen: buero@maximtheater.ch / 077 441 62 89


RECHERCHE

In einem ersten Schritt haben wir den Fokus auf das Innere des MAXIM gelegt. Mit dem Ansatz «NEW WORK IS INNER WORK» haben wir innerhalb der Organisation einen selbstkritischen Prozess in Gang gesetzt. Ausgehend von Tupoka Ogettes Werk «exit racism» widmeten wir uns unseren eigenen rassistischen Bildern und haben versucht subtile Reproduktionen von Rassismus und Diskriminierungen und deren Wirkungsmechanismen innerhalb des Institution aufzudecken. Mithilfe von Workshops von Aretha Schwarzbach-Apithy und Senfo Tonkam zu Critical Whiteness, Empowerment, Allyship und strukturellem Rassismus sind wir unserem Selbstverständnis und unseren unbewussten Ideen zum Thema «race» einen Schritt näher gekommen und: Dekonstruieren.

Im Rahmen öffentlicher Diskussionen werden unterschiedliche Organisationen eingeladen, welche sich mit Rassismus und Diskriminierung in der Schweiz auseinandersetzen. Der darauffolgende Austausch soll den Teilnehmenden Raum bieten, Perspektiven und Erfahrungen auszutauschen, neue Erkenntnisse zu sammeln und einander Fragen zu stellen.


ATELIER II – TANZ & BEWEGUNG

 

Leitung: Bheki Ndlovu (Tänzer und Choreograf)

20. Oktober 2021 - 8. Februar 2022, Jeden Donnerstag um 18.30 im MAXIM Theater, Limmatstrasse 47

 

Unsere Körperbewegungen sind eine Sprache, die unterschiedliche Erfahrungen von Diskriminierungen und Privilegien widerspiegelt. Welche Reaktionen und Aktionen werden in unseren Körpern dadurch hervorgerufen? wann genau? mit welcher Intensität? in welchem Kontext?

Über Tanz & Bewegung und über Improvisationen wurden diese Fragen und Antworten, Aktionen und Reaktionen spielerisch erprobt mit dem Fokus auf einen Austausch vonb Erfahrungen.

Die ATELIERKLASSE diente als Vorbereitung für die Theaterproduktionen TRILOGIE DER DEKONSTRUKTION VON RASSISMUS & DISKRIMINIERUNG.

 


RESIDENZ

Im Rahmen unseres Jahresthema DEKONSTRUKTION VON RASSISMUS & DISKRIMINIERUNG boten wir tagsüber im Zeitraum Oktober bis  Dezember 2021 in unserem Proberaum eine Residenz an. Damit stellten wir eine Plattform für self-empowerment und Raum für ästhetische und grenzüberschreitende Praxen zur Verfügung.

Yevheniya Kravets setzte sich im Stück I DON'T SEE - I DON'T CARE mit rassistischer und queerfeindlicher Diskriminierung im Alltag auseinander.

 


Die Trilogie der Dekonstruktion von Rassismus und Diskriminierung wird unterstützt von: Kanton Zürich Kultur, Stadt Zürich Kultur, Migros-Kulturprozent, Landis & Gyr, Gemeinnützige Gesellschaft des Kantos Zürich. 

 

EXTERN

LINKS ZUM THEMA RASSISMUS & DISKRIMINIERUNG


Found in Translation x Salon der Gegenwart

29. April - 19. Juni 2022

Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich

gratis


Found in Translation «Tandem Talk»

5. Mai, 2. Juni, 16. Juni 2022, 18:30

Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich

gratis


Wir haben noch nicht vergessen: Soli für Afghanistan

21. Mai 2022, 16:00

Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich

Eintritt gratis für Personen des Asylbereichs


Sprache und Sein - Buchlesung mit Kübra Gümüşay

8. Juni 2022, 19:00 - 20:30

Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

35.- / 25.- 


litafrika: Afropäische Dichtung heute

9. Juni 2022, 19:30

Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

18.- / 12.-


White Planet - Black Relationships

10. Juni 2022, 20:00

Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich

10.-, Eintritt gratis für Personen des Asylbereichs


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