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"Etwas fehlt noch" - ein Projekt von Renata Moskwa

(for the English version please click here)

Die Bilder, die die fehlenden Teile der Buchstaben im Wort "FEHLT" ersetzen, sehen ziemlich gut aus. Aber wenn wir das Problem näher betrachten, erkennen wir, dass die Bilder unvollständig sind - wir aber wollen sie als Ganzes sehen ...

 

Ein Buch, dem die Seite, die Wörter oder die Buchstaben fehlen! Das kann man doch nicht lesen!

Eine Uhr ohne Zeiger! Wie viel Uhr ist denn? Es fehlen ja nur die Zeiger! Wie wichtig sind diese zwei kleinen Dinge doch!

Nur ein halber Weihnachtsbaum! Wie sieht der denn aus?

Eine Gitarre, die schöne Musik spielt, aber ohne Saiten, ohne Griff. Das geht doch nicht!

Eine Tasse mit einem fehlendem Teil. Aber wie werde ich jetzt am Morgen meinen Kaffee trinken?

Ein Sessel, dem ein Bein und ein Teil der Rückenlehne fehlen! Wie soll man darauf sicher und bequem sitzen?!

Schauen Sie sich solche Gegenstände selbst vor Ort an - in diversen Geschäften und Betrieben in der Stadt Zürich.

 

Hier finden Sie unsere Partner*innen, die alle Menschen gleich wertschätzen. Besuchen Sie sie und suchen Sie da nach einem grünen, unvollständigen Gegenstand.

Wenn etwas fehlt, dann funktioniert es nicht vollständig. Erfolg ist erst dann garantiert, wenn alle Teile gut zusammenarbeiten. Eine Gesellschaft ohne richtige, vollständige Gleichberechtigung der Geschlechter? Das ist doch wie nur ein halber Tannenbaum. Ändern wir das zusammen! Fangen wir schon im Alltag an! Kleine Schritte in die richtige Richtung!

 

 

Leute haben Lust auf Verbesserungen, aber oft befürchten sie Veränderungen.

 

Wir speichern Dateien nicht mehr auf Disketten. Wir benutzen nicht mehr alte Flugzeuge. Wir hören Musik nicht mehr auf der Kassette. Wir benutzen Sicherheitsgurte im Auto. Das ist sinnvoll, sicher, bequem, das ist Fortschritt. Wir entwickeln uns. Wir benutzen immer vervollkommnete Geräte, neuere, bequemere, sparsamere und bessere Gegenstände. Die alten Versionen gehören zur Vergangenheit. Warum ist die Gleichberechtigung von Frauen oft wie früher? Auch in der Gesellschaft müssen wir Verbesserungen durchführen.

 

Am 7. Februar 2021 feiert die Schweiz ein wichtiges Jubiläum, es werden 50 Jahre sein, seit die Frauen das Wahl- und Stimmrecht haben. Gleichberechtigung der Geschlechter ist gewinnbringend und vorteilhaft sowohl für Frauen als auch für Männer. Niemand verliert seine Bedeutung, wir können die Rolle noch besser, entsprechender organisieren. Frauen haben schon viel erreicht, nächste Schritte müssen wir zusammen tun. Wir brauchen einander, gegenseitig.

Ich möchte Sie am 15. und 16. Dezember 2020 ins MAXIM Theater einladen, um Ihnen zu zeigen, dass es sich lohnt, einen Schritt zu machen, einen Beitrag dazu zu leisten. Es ist nicht schwierig, es schadet niemandem, es ist nur vorteilhaft. Da ist keine Rivalität, es geht um gute, erfolgreiche Zusammenarbeit! 

 

Sie werden inmitten wichtiger Persönlichkeiten und Ereignisse spazieren, die grossen Beitrag zur Gesellschaft geleistet haben. Sie werden aussergewöhnliche Beispiele treffen, die zeigen, was für eine grosse Bedeutung gute Zusammenarbeit hat. Sie können auch persönlich erfahren, dass es gar nicht schwierig, nicht aufwendig ist, zusammen etwas Bedeutsames zu schaffen.

 

Vor Ort wartet auch eine Installation, welche jede Besucherin, jeder Besucher, Schritt für Schritt verändern kann. In der Ausstellung gibt es Kästen “Gleichstellung der Geschlechter”. Werfen Sie dort Würfel ein, die vor Ort zur Verfügung stehen. Schauen Sie sich an, wie sich die Kästen der “Gleichstellung der Geschlechter” durch die Zusammenarbeit verändern. 

 

Bringen Sie Ihren Mann, Ihre Frau, Ihre Kolleginnen, Ihre Kollegen mit!

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