Kulturguerilla Unterwegs

 

Ab September startet die «Kulturguerilla II» mit einer Reihe von Museumsbesuchen mit dem Ziel, die ausgestellten Werke als persönliche und gemeinsame Erfahrung zu verstehen. Unter der Leitung der bildenden Künstlerin Claudia Baena wird die Arbeit zunächst darin bestehen, die Kunst Räume körperlich kennen zu lernen und dann die Kunst wahrzunehmen und dazugehören. Das Ergebnis dieser Erfahrung wird eine theatrale Performance sein, die die individuellen und kollektiven Prozesse der "Annäherung an die Kunst im Museum" aufzeigt.

Seit April 2021 ist die Kulturguerilla aus dem MAXIM Theater unterwegs: In verschiedenen Teams nehmen sie an Stadtspaziergängen durch die Stadt Zürich teil, sie besuchen Ausstellungen in Museen, erhalten Einblicke in die Entstehung von Theateraufführungen und lernen weitere Kulturangebote kennen.

Gemeinsam erforschen die Teilnehmer*innen, von welchem Angebot eines Museums, eines Theaters oder einer anderen Kultur-Institution sie sich angesprochen fühlen oder was sie von einem Besuch abhält. Was würde sie stattdessen interessieren? Ist der Zugang in Kultur-Institutionen und zu -Angeboten erschwert? Sind die Ankündigungen unverständlich, nicht klar, was einen erwartet? Sind die Preise zu hoch? etc.

Das erste Kulturguerilla-Team ist bereits abgeschlossen. Die dabei entstandene Videodokumentation informiert uns darüber, was die Teilnehmenden gesehen haben, was ihnen und warum ihnen etwas gefallen hat. War der Inhalt so vermittelt, dass er gut verständlich ist? Andere Gründe, warum es sie besonders angesprochen hat? Gäbe es aus ihrer Sicht Verbesserungsmöglichkeiten' Würden sie das Gesehene weiter empfehlen?

Die Kulturguerilla-Teams werden von erfahrenen Fachpersonen aus Kultur, Architektur und der Theaterpädagogik begleitet.

Das praxisorientierte Projekt «WIR -– Eine Kulturguerilla unterwegs» wird von der Eidgenössischen Kommission für Migration und der Fachstelle Integration der Stadt Zürich unterstützt. Der Fokus liegt auf Recherchen und auf die Reflexion über Chancengleichheit und Optionen für den Zugang zu kulturellen Programmen und Orten kultureller Produktion. Aus der Perspektive von Zugewanderten werden so aus einer Auswahl aus dem Kulturprogramm exemplarisch inhaltliche, repräsentative und ästhetische Ausrichtungen analysiert. Erfahrungen und Wirklichkeiten von Zugewanderten werden sichtbar und es kann mit künstlerischen Formen von Interventionen auf blinde Flecken hingewiesen werden. Die kulturelle Teilhabe wird gestärkt.

 

WER KANN TEILNEHMEN?

Personen verschiedener kultureller Hintergründe und unterschiedlichen Alters, welche bis anhin kulturelle Institutionen und Anlässe selten oder gar nicht besuchen und wenig Möglichkeiten hatten, bei der Gestaltung von kulturellen Projekten mitzuwirken

 

Unterstützt durch den Integrationskredit des Bundes.

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